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Dienstag , 20 Februar 2018

Kaisa Mäkäräinen gewinnt letzten Sprint der Saison

Khanty-Mansyisk (Selina Juliana Sauskojus) – Sieben deutsche Damen gingen heute im letzten Sprint der Saison an den Start. Doch die Akkus schienen nach einer langen Saison leer zu sein. Kaisa Mäkäräinen zeigte sich jedoch nach wie vor in guter Form und siegte vor Gabriela Soukalova und Marte Olsbu. Beste Deutsche wurde Franziska Preuss mit einem sechsten Rang.

Foto:Andrei Ivanov
Foto:Andrei Ivanov

Laura Dahlmeier, Miriam Gössner, Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz, Nadine Horchler und Franziska Preuss gaben sich beim letzten Weltcup in Russland noch einmal kämpferisch. Gegen die große Konkurrenz aus Frankreich, Tschechien und Italien sollte noch einmal alles herausgeholt werden – und möglichst der Sprung in die Verfolgung am Samstag geschafft werden.

Laura Dahlmeier, die fünffache Medaillengewinnerin aus Oslo, machte den Anfang für das deutsche Team. Heute startete sie mit einem Fehler in den Wettkampf. Bei stehenden Anschlag schwächelte sie erneut und musste darauf zweimal in die Strafrunde. Sie kam mit drei Schießfehlern auf Rang 36.

Franziska Hildebrand begann, wie Dahlmeier, mit einem Fehler im Liegendschießen. Ihre zweite Serie gelang ihr hingegen ohne Fehl und Tadel und sie konnte ohne Strafrunde zurück auf die Strecke gehen. Sie schrammte mit dem elften Rang knapp an den Top Ten vorbei.

Wie auch ihren Kolleginnen wollte auch Franziska Preuss ein fehlerfreies erstes Schießen nicht gelingen. Sie eröffnete mit einem Fehler. Im Stehendanschlag bewies sie aber, dass sie eine gute und verlässliche Schützin ist und kam ohne Fehler durch. Mit einem Fehler aus dem Liegendschießen erzielte sie das beste Ergebnis aus deutscher Sicht: sie wurde sechste.

Miriam Gössner war die erste Deutsche, die eine fehlerfreie erste Serie hinlegte. Im stehenden Anschlag schoss sie schnell – aber leider nicht fehlerfrei. Sie musste zweimal in der Strafrunde kreiseln. Dennoch wurde sie dank einer guten Laufleistung fünfzehnte.

Vanessa Hinz, die enttäuscht gewesen war von ihrer Leistung im Sprint von Oslo, wollte sich heute ihre Sicherheit in dieser Disziplin zurückholen. Mit einem Fehler beim Liegendschießen startete sie aber suboptimal in das Rennen. Im stehenden Anschlag kamen auch noch die Fehler zwei und drei hinzu. Mit Rang 55 qualifizierte sie zwar für die Verfolgung, zeigte aus dem deutschen Team aber dennoch die schwächste Leistung.

Maren Hammerschmidt sorgte für das Kuriosum des Sprints. Sie hatte ihren Start verpasst, dies kostete sie wertvolle Sekunden. Hammerschmidt war die nächste Deutsche, die ihren Auftakt am Schießstand mit einem Fehler trübte. Das zweite Schießen gelang ihr nicht besser, sie musste noch einmal in die Strafrunde einbiegen. Schlussendlich landete sie auf Rang 24.

Nadine Horchler hatte sich durch ihren Gesamtsieg im IBU-Cup für Khanty-Mansyisk empfohlen. Doch auch sie schoss den scheinbar obligatorischen Fehler im Liegendschießen. Das letzte Schießen meisterte sie fehlerfrei und konnte direkt auf die letzte Runde gehen. Mit Rang 31 qualifizierte sie sich für die Verfolgung am Samstag.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Mit ihrem zweiten Platz sicherte sich Gabriela Soukalova die Kristallkugel der Sprint-Disziplin. Am Samstag kann sie noch nach dem Verfolgungs-Weltcup greifen.

Für die deutschen Damen ist diese Kugel zwar unerreichbar, gute Ausgangspositionen haben sie aber dennoch für starke Platzierungen. Die Gejagte ist morgen Kaisa Mäkäräinen. Erste deutsche Verfolgerin ist Franziska Preuss, sie geht 32 Sekunden hinter der Finnin ins Rennen. Franziska Hildebrand und Miriam Gössner folgen als elfte und fünfzehnte mit 44 Sekunden und 55 Sekunden Rückstand. Maren Hammerschmidt sieht sich mit einem Rückstand von 1:18 Minuten auf Mäkäräinen konfrontiert, für Nadine Horchler sind es 1:29 Minuten. Laura Dahlmeier wird 1:39 Minuten nach der Spitze auf die Strecke gehen. Als siebte und letzte Deutsche geht abschließend Vanessa Hinz mit einem Rückstand von 2:07 Minuten auf die Verfolgung.

Vor der Verfolgung am Samstag um 12.50 Uhr, geht es morgen um 14.15 Uhr noch einmal für die Herren im Sprint zur Sache.

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