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Sonntag , 25 Februar 2018

Julian Eberhard feiert ersten Saisonsieg im Sprint – Schempp und Peiffer auf dem Podium

Khanty-Mansyisk (Selina Juliana Sauskojus) – In Sibirien erklingen dieser Tage die Schlussakkorde der Biathlon-Saison. Heute fand der letzte Sprint der Herren statt. Sechs deutsche Athleten traten an gegen die große internationale Konkurrenz. Am Ende gab es aber eine Überraschung: Julian Eberhard, dem bärenstarken Läufer, gelang heute auch eine perfekte Leistung am Schießstand. Damit ließ er Simon Schmepp und Arnd Peiffer knapp hinter sich, die stellvertretend für eine starke Gesamtleistung im deutschen Herren-Team, auf dem Podest stehen.

Julian Eberhard (AUT) - Foto: Andrei Ivanov
Julian Eberhard (AUT) – Foto: Andrei Ivanov

Benedikt Doll, Erik Lesser, Simon Schempp, Arnd Peiffer und die beiden IBU-Vertreter Matthias Bischl und Florian Graf konnten heute nicht mehr um Kristallkugeln und Weltcup-Gesamtsiege kämpfen (diese waren exklusiv für Martin Fourcade reserviert), doch es ging immer noch um die Platzierungen im Weltcup-Gesamtstand und eine gute Ausgangsposition im morgigen Verfolger.

Benedikt Doll ging als erster deutscher Athlet ins Rennen. Er meisterte sein Liegendschießen zügig und fehlerfrei. Das zweite Schießen gelang ihm nicht ganz so gut. Ein Schuss verfehlte das Ziel und er musste einmal in der Strafrunde kreiseln. Mit diesem Fehler hielt sich Doll in der Endabrechnung mit seinem achten Rang dennoch in den Top Ten.

Zum 29. Geburtstag beschenkte sich Arnd Peiffer mit einem ersten fehlerfreien Anschlag und setzte sich vorerst in Führung. Auch die zweite Serie gelang ihm perfekt und er behielt die bis dato schnellste Zeit bei. Am Ende toppten dies nur noch Simon Schempp und Julian Eberhard. Peiffer wurde dritter.

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Foto: Andrei Ivanov

Wie auch seine Kollegen hielt sich Simon Schempp mit einer ersten fehlerfreien Serie im Geschäft. Auch die Schüsse sechs bis zehn fanden den Weg ins Ziel und er unterbot die Bestmarke von Peiffer um sechzehn Sekunden. Schlussendlich musste sich Schempp nur noch von Julian Eberhard geschlagen geben.

Auch Erik Lesser reihte sich ein in die Riege fehlerfrei gebliebener nach dem Liegendanschlag. Und auch das Stehendschießen bewältigte er ohne Fehl und Tadel. Mit diesem Schießergebnis kämpfte nun auch er um die obersten Plätze. Platz 5 zeigte das Tableau am Ende für Erik Lesser an.

Florian Graf, zweiter im IBU-Cup, eröffnete seinen Wettkampf mit einem Fehler. Mit seinem zweiten Schießen konnte aber auch er eine Null behaupten. Ohne Strafrunde konnte er zurück auf die letzte Runde gehen. Mit einem Fehler landete Graf auf Rang 33.

Matthias Bischl hielt sich mit einer fehlerfreien ersten Serie sehr gut im Geschäft. Seine zweite Serie schien perfekt, doch dann verfehlte der letzte Schuss das Ziel – eine Strafrunde für den 27-jährigen. Er kam als siebenunddreißigster ins Ziel.

Man kann von einem nahezu idealen Tag für die deutschen Herren sprechen, vor allem am Schießstand brillierten die sechs Athleten. Von sechzig Schuss verfehlten nur drei das Ziel – eine starke Quote. Für die morgige Verfolgung erarbeiteten sich die Athleten damit die besten Chancen.

Für andere verlief das Rennen nicht wie gewünscht. Die Russen landeten geschlossen unter ferner liefen. Mit einem Fehler hatte Anton Shipulin zwei Minuten Rückstand auf die Spitze. Auch die Norweger konnten heute nicht brillieren. Johannes Thingnes Boe wurde als siebter der beste aus dem Team Norge. Und auch für die Franzosen war der Wurm drin, vor allem für Martin Fourcade. Er schoss, völlig ungewohnt, vier Fehler – er landete auf Rang 39.

Für die Deutschen ist für morgen Optimismus angesagt. Simon Schempp liegt nur eine Sekunde hinter dem Österreicher Eberhard, Peiffer 23 Sekunden. Erik Lesser hat als fünfter einen Rückstand von 38 Sekunden, Doll als achter 1:03 Minuten. Auch die besten Deutschen im IBU-Cup haben den Sprung in den Verfolger geschafft. Florian Graf wird sich mit einem Rückstand von 1:57 Minuten auseinandersetzen, Matthias Bischl wird versuchen einen Rückstand von zwei Minuten zu minimieren.

Morgen finden die letzten Verfolgungsrennen der Saison statt, für die Damen um 12.50 Uhr und die Herren um 14.30 Uhr.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

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