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Samstag , 17 November 2018

Jugend- und Junioren-WM 2016: Zweite Medaille für Marina Sauter

Foto: © YJWCH Cheile Gradistei 2016
Foto: © YJWCH Cheile Gradistei 2016

Cheile Gradistei (Carina Borcherding) – Die Weltmeisterin in der Verfolgung (Jugendklasse) kommt aus Kasachstan! Die junge Arina Pantova zeigte den großen Biathlon-Nationen, dass auch Athletinnen und Athleten aus weniger Biathlon-typischen Ländern das Zeug für ganz oben haben. Schon im Sprint mit einem guten 6. Platz auf sich aufmerksam gemacht, legte sie heute nochmal nach und gewann nach nur einem Schießfehler mit einem Vorsprung von 3,4 Sekunden vor der Ukrainerin Anna Kryvonos. Diese ließ am Schießstand drei Scheiben stehen und verpasste daher den Sieg, verbesserte sich aber immerhin um einen Platz in der Wertung (im Sprint war sie Dritte geworden). Schon zum zweiten Mal in diesen Tagen der Weltmeisterschaft stand Marina Sauter auf dem Podest. Die 18-jährige Ulmerin, die für den deutschen Skiverband startet, konnte sich nach einem starken Rennen mit nur zwei Fehlern am Schießstand die Bronzemedaille sichern. Im Ziel fehlten ihr 1:02,9 Minuten auf die siegreiche Kasachin.

Die Platzierungen 4 und 5 gingen an das russische Team. Mit Polina Shevnina (5 Fehler) und Valeriia Vasnetcova (6 Fehler) zeigte die Mannschaft, dass auch im Jugendbereich jederzeit mit ihren Athletinnen zu rechnen ist.

Marina Sauter´s Teamkollegin Sophia Schneider landete nach fünf Schießfehlern auf dem 6. Rang.

Pech hatten am heutigen Tag die Norwegerinnen. Im Sprint hatten sie noch einen Doppelsieg gefeiert, im Verfolger erwischte es nun alle Athletinnen am Schießstand. Keine Vertreterin des norwegischen Skiverbands kam mit weniger als acht Fehlern durch. Karoline Erdal, die Siegerin des Sprints, ließ beim letzten Schießen sogar gleich alle Scheiben stehen.

Dass für die nordischen Nationen jedoch nicht alles verloren war, bewiesen die Starterinnen für Norwegen und Schweden im Juniorenrennen.

Hanna Oeberg mit Start-Ziel-Sieg bei den Juniorinnen!

Die Schwedin Hanna Oeberg nämlich lief ein perfektes Rennen und beendete dieses mit einem Start-Ziel Sieg. Am Schießstand hatte sie sich keine Blöße gegeben und alle Scheiben abgeräumt. 13,7 Sekunden nach ihr kam die Schweizerin Lena Häcki ins Ziel. Sie schoss zwar sechs Fehler, zündete aber auf der Loipe den Turbo und lieferte läuferisch Bestzeiten um Bestzeiten. Somit hielt auch sie den Platz vom Sprint und gewann erneut die Silbermedaille. Dritte wurde die Französin Chloe Chevalier, mit zwei Fehlern beim ersten Liegendanschlag belastet. Ihr Rückstand im Ziel betrug 41,9 Sekunden.

Der vierte und fünfte Platz gingen wieder an den Norden: An die Schwedin Anna Magnusson (1 Fehler) und die Norwegerin Ingrid Landmark Tandrevold (2 Fehler). Anastasiya Merkushyna aus der Ukraine hielt ihren sechsten Rang vom Sprint.

Beste Deutsche wurde Christin Maier mit drei Schießfehlern, die wie schon im Sprint den achten Platz belegte. Janina Hettich (am Schießstand fehlerfei) wurde 16., Theresa Maria Strassberger (6 Fehler) 21. und Marion Deigentesch (4 Fehler) 27. Somit gab es in diesem Rennen keine Deutsche, die eine schlechtere Platzierung erreichte als im vorhergegangenen Sprint.

Russischer Doppelsieg in der Verfolgung bei der männlichen Jugend!

Auch bei den Männern der Jugendklasse stand am heutigen Tag eine Verfolgung auf dem Programm. Diesmal gab es einen russischen Doppelsieg: Der Sprint-Drittplatzierte Viacheslav Maleev gewann das Rennen vor Teamkollege Igor Malinovskii, der den Sprint gewonnen hatte. Eine Zeit von einer Minute und 7,6 Sekunden trennten den Zweitplatzierten letztendlich vom Traum des erneuten Sieges. Grund dafür waren sieben Fehler am Schießstand, die auf den Sieger, der mit zwei Fehlern durchgekommen war, nicht mehr zu kompensieren waren.

Den Bronzerang sicherte sich der Norweger Harald Oeygard, der mit zwei Fehlern am Schießstand im Vergleich mit der Konkurrenz gut dabei war. 5,8 Sekunden hinter dem Silbergewinner kam er ins Ziel. Sein Mannschaftskamerad Aleksander Fjeld Andersen (6 Fehler) landete hinter ihm auf Platz 4. Der Schwede Sebastian Samuelsson (4 Fehler) und Morgan Lamure (3 Fehler) aus Frankreich komplettierten die Top 6.

In diesem Rennen gingen keine Deutschen an den Start.

Marco Groß bester DSV-Skijäger in der Junioren-Verfolgung!

Nach bereits drei Wettkämpfen heute, wollten auch noch die Biathleten des Juniorenbereichs ran. Auch sie hatten eine Verfolgung zu bestreiten. Am besten gelang es dem US-Amerikaner Sean Doherty, seine Leistungen zusammenzubringen. 29,6 Sekunden vor dem Russen Nikita Porshnev eingekommen, sicherte er sich so den Weltmeister-Titel. Am Schießstand hatten zwei Schüsse des Siegers ihr Ziel verfehlt, dennoch gelang es ihm dank seiner guten Ausgangsposition aus dem Sprint, sich von Porshnev abzusetzen, der nur einen Fehler geschossen hatte. Sprintgewinner Felix Leitner aus Österreich landete auf dem dritten Platz. Mit drei schwarzgebliebenen Scheiben am Schießstand belastet, musste er die Konkurrenten ziehen lassen und sich am Ende mit der Bronzeplatzierung begnügen. 38,8 Sekunden fehlten ihm auf den Sieg.

Maksim Varabei kam auf den undankbaren vierten Platz. Der Weißrusse konnte sich, mit nur zwei Schießfehlern im heutigen Rennen, aber zumindest vom neunten Rang im Sprint um fünf Plätze verbessern. Platz 5 und 6 gingen mit Emilien Jacquelin (4 Fehler) und Martin Perrillat Bottonet (3 Fehler) an Frankreich.

Mit Marco Groß (2 Fehler) auf dem 7., Dominic Reiter (3 Fehler) auf dem 9., David Zobel (5 Fehler) auf dem 13. und Lars-Erik Weick (5 Fehler) auf dem 17. Rang, schafften es alle Deutschen unter die besten 20.

Am Montag und Dienstag werden dann noch die Staffelentscheidungen ausgetragen. Allen teilnehmenden Nationen wünschen wir dabei viel Erfolg!

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