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Mittwoch , 19 September 2018

Johannes Thingnes Boe deklassiert Konkurrenz in der Verfolgung von Antholz.

Johannes Thingnes Boe (NOR) – Foto: www.cepix.de

Es war eine Biathlondemonstration der Extraklasse, die Johannes Thingnes Boe den Zuschauern in der ausverkauften Südtirol-Arena von Antholz beim Verfolgungsrennen über 12,5 km bot. Einen Tag nach seinem Triumph im Sprint lieferte der 24jährige Norweger ein perfektes Rennen ab. 20 Schuss, 20 Treffer und einer unglaubliche Laufform sorgten mit einem Vorsprung von 1:00,5 Min. für einen unangefochtenen Sieg vor seinem Dauerrivalen Martin Fourcade, der mit seinem zweiten Rang den 17. Podestplatz saisonübergreifend in Folge feiern konnte. Johannes Thingnes Boe, der sich gut drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen bereits jetzt in herausragender Form befindet, ist selbst für Martin Fourcade derzeit eine Nummer zu groß. Für Boe war es der 21. Weltcupsieg seiner Karriere. Allein in diesem Winter jubelte der 24-Jährige Norweger nach drei Siegen in Folgen nun schon zum achten Mal.

Dritter wurde der Russe Anton Shipulin, der mit einer Strafrunde und einem Rückstand von +1:18,4 Min. der beste Biathlet hinter den beiden schier Unschlagbaren wurde.

Arnd Peiffer zeigte trotz des verlorenen Podestplatzes als Vierter ein starkes Rennen. Im Dreiduell mit dem Franzosen Emilien Jacquelin und Simon Eder aus Österreich behielt Arnd Peiffer beim letzten Schießen die Nerven und blieb im Gegensatz zur Konkurrenz ohne Fehlschuss. Bei Peiffer verfehlte lediglich der zehnte Schuss das Ziel rechts ganz knapp, so daß er 150 Extrameter laufen musste und den Podestplatz schon früh an Anton Shipulin verlor. Den größten Sprung nach vorne machte Emil Hegle Svendsen. Der Norweger verbesserte sich mit 20 Treffern vom 32. Startplatz auf Rang fünf. Rang sechs belegte der Franzose Emilien Jacquelin vor dem Österreicher Simon Eder, der siebter wurde.

Arnd Peiffer (GER) und Anton Shipulin (RUS) – Foto: www.cepix.de

Während Simon Schempp krankheitsbedingt nicht am Start war und Antholz bereits in Richtung Ruhpolding verlassen hatte, verschlechterten die restlichen vier DSV-Starter ihren Ausgangsplatz und erlebten zum Teil einen bösen Einbruch. Sprintweltmeister Benedikt Doll verschlechterte sich nach insgesamt vier Strafrunden von 13 auf 16. Johannes Kühn – als 19. gestartet – verpasst nach ebenfalls vier Schießfehlern im Ziel als 28. erneut die Olympianorm. Erik Lesser stürzte nach insgesamt fünf Strafrunden auf den 37. Rang  ab und Roman Rees wurde 40.

Foto: Andrei Ivanov

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