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Donnerstag , 14 Dezember 2017

Johannes Bø: „Ich benötige noch ein weiteres Jahr, um Martin Fourcade zu übertreffen“

Johannes Thingnes Boe (NOR)

Während des diesjährigen BLINK Festival ist Johannes Bø vom Fernsehsender TV 2 interviewt wor­den. Der junge Norweger hat seine eigene sportliche Entwicklungskurve beschrieben und angesichts der bevorstehenden olympischen Saison seine Chancen benannt, indem er klarstellte, zwar der Protagonist sein zu wollen, jedoch noch Zeit zu benötigen, um Fourcade verdrängen zu können.

Der 24-Jährige aus Styrn hat seine Trefferquote in der vergangenen Saison von 85 auf 89 Prozent verbessert. Die Zielsetzung ist, diesen Weg weiterzuverfolgen, und diesbezüglich macht der Skandinavier einen sehr optimistischen Eindruck:

„Im Training schieße ich sehr gut. Im stehenden Anschlag verfehle ich die Scheiben nahezu gar nicht. Das ist ein großartiges Gefühl und ich hoffe, dies auch während des kommenden Winters so umsetzen zu können. Unter diesen Umständen gleicht das Schießen jedoch irgendwie immer einer Lotterie.

Im Übrigen lerne ich permanent unheimlich viel von Siegfried Mazet. Dass ich mich am Schießstand so enorm verbessert habe, ist sein alleiniger Verdienst. Ich habe deshalb gut nachvollziehen können, warum Fourcade verärgert war, als er erfahren hat, dass er zukünftig nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten würde. Er ist schließlich der beste Schießtrainer auf der ganzen Welt.“

Doch obwohl es Mazet inzwischen in Norwegens Fjordlandschaft gezogen hat, ist Martin in der vergangenen Saison absolut übermächtig gewesen. Wenn man bedenkt, dass Johannes Bø fünf Jahre jünger ist als der Franzose und einstimmig als der zukünftige Dominator der männlichen Biathlon­szene gilt, kommt man nicht umhin, sich zu fragen, wann hier die Übergabe des Staffelstabes erfolgt.

Hierzu äußert sich Johannes sehr klar: „Es ist frustrierend dies ausgerechnet im Vorfeld einer olym­pischen Saison sagen zu müssen, aber ich benötige noch ein Jahr, um mein Schießen zu stabilisieren. Ich muss noch das richtige Gleichgewicht zwischen Treffsicherheit und der Fähigkeit, auf den Brettern alles geben zu können, finden. In der Saison 2016/17 habe ich mich sehr gesteigert, aber ich brauche noch eine weitere Saison, um den gesamten Winter über so konstant wie Fourcade zu werden.“

Dennoch hat Johannes Bø nicht vor, sich in der Saison 2017/18 mit der Statistenrolle zu begnügen: „Mein Ziel ist es, mindestens eine olympische Goldmedaille zu gewinnen. Bei den Spielen zählt nur eine Sache: die Goldmedaille. Sollte mir das nicht gelingen, wäre es eine schlechte Saison für mich.“

 

Übersetzung (aus dem Italienischen): Theresa Vögle

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