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Donnerstag , 22 November 2018

In der Chiemgau-Arena wird zur Zeit russisch gesprochen!

Ricco Gross - Foto: RBU via Twitter
Ricco Gross – Foto: RBU via Twitter

Ruhpolding (Karl-Heinz Merl) – Die meisten Biathlon-Nationalmannschaften haben mit der Sommervorbereitung begonnen. Auch Ricco Groß, der vor einem Jahr vom Deutschen Skiverband zur Russischen Biathlon-Union gewechselt ist, bereitet sich mit der Herren-Nationalmannschaft auf die vorolympische Saison vor. Die acht russischen Biathleten trainieren zur Zeit mit Ricco Groß auf seiner Hausstrecke in der Ruhpoldinger Chiemgau Arena, wo die Athleten und Trainer beste Bedingungen vorfinden.

Das Ricco Groß den größten Teil der Vorbereitung in Deutschland, Österreich, Italien oder Norwegen durchführt, liegt am Thema Doping. „Wenn wir uns die meiste Zeit in Mitteleuropa aufhalten, sind wir für Dopingkontrollen immer erreichbar“, so Ricco Groß.

Der vierfache Olympiasieger will von einem russischen Generalverdacht nichts hören, wenn gleich die Schlagzeilen über Russlands Leichtathleten auch nicht spurlos am Biathlon-Team vorbei gegangen sind. „Es ist schon schlimm, was man da alles hört und was geschrieben wird. Aber einen Generalverdacht gegen alle russischen Sportler darf es nicht geben.“ Für Ricco Groß lautet die Devise nach wie vor: „Wer dopt, der fliegt – ohne wenn und aber!“

Das es ausgerechnet bei den letzten Weltmeisterschaften in Oslo für Russland keine einzige WM-Medaille gab, lag nach Ansicht von Ricco Groß nicht an der Laufform, sondern am Schießstand. „Wenn die Scheiben einfach nicht fallen wollen, dann gibt es keine Podestplätze sondern nur gute Top-Ten-Ränge.“  Dass dann auch kritische Stimmen in Russlands Presse laut werden, ist für Ricco Groß sicherlich nichts Neues.

Der Fokus für Ricco Groß und seinem Trainer-Team liegt bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang.  Bis dahin soll wieder  eine Mannschaft aufgebaut werden , die bei der Medaillenvergabe ein Wörtchen mitsprechen kann.

Einer könnte ihm dabei besonders helfen, und zwar Petr Pashenko. Im  25jährigen Dritten in der IBU-Cup-Gesamtwertung sieht Groß einen richtig guten für die Zukunft im russischen Biathlon.

Quelle: Siegi Huber

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