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Donnerstag , 14 Dezember 2017

IBU Cup Sjusjoen – Tarjei Boe und Denise Herrmann siegen im zweiten Sprint

Die Norweger schickten mit Tarjei Boe, Vetle Sjastad Christiansen und Erlend Björntegaard einigen Weltcuperfahrenen Athleten in den zweiten Sprint vom IBU Cup. Die Wetterbedingungen waren an diesem Tag auch um einiges besser, als wie bei den ersten Sprintrennen am vergangenen Donnerstag. Der Wind war bei einer Temperatur von -10 Grad bei den Herren nahezu bei 0km/h.

Norweger und Russen teilen sich die Plätze in den Top 6

Den Herren Sprint über die 10km Distanz konnte der Norweger Tajei Boe für sich entscheiden, entscheidend war wohl auch die mit Abstand beste Laufzeit (25,3Sek schneller als der zweitschnellste Fredrik Gjesbakk). Er siegte mit einem Schießfehler in einer Gesamtzeit von 23:00.1Min vor seinem Landsmann Fredrik Gjesbakk der ebenso eine Scheibe verfehlte und einen Rückstand von 23.7Sek hatte. Auf Rang drei platzierte sich der Russe Eduard Latypov, der trotz fehlerfreier Schießleistung nicht an die schnellen Norweger rankommen konnte. Er hatte im Ziel einen Rückstand von 31.2Sek auf Boe. Den Platz direkt neben dem Podium sicherte sich Vetle Sjastad Christiansen aus Norwegen. Er konnte ebenso wie seine Landmänner eine Scheibe nicht treffen und hatte am Ende einen Rückstand von 35,8Sek. Dem Russische Alexander Povarnitsyn fehlten 42,4Sek auf die Spitze und wurde mit zehn Treffern fünfter. Platz sechs ging an den fünftplatzierten vom Donnerstag Fredrik Roervik (0/0) aus Norwegen.

Deutsche Athleten zu unsicher am Schießstand

In einem Feld wo relativ wenig Fehler geschossen wurden, waren die Deutschen heute leider nicht unter den sichersten Schützen. Bester DSV Athlet wurde Michael Willeitner mit einem Rückstand von 1:28.9Min auf Platz 19. Er konnte liegend noch alle Scheiben abräumen, verfehlte stehend jedoch zwei. Ebenso in die Top 25 schafften es Johannes Kühn (1/2) und Philipp Nawrath (1/1), die sich die Plätze 23 und 25 schnappten. Bei Matthias Dorfer (1/1) und David Zobel (1/2) stehen am Ende die Plätze 46 und 47 zu Buche. Wieder keinen guten Tag erwischte Roman Rees, mit insgesamt drei Strafrunden im Gepäck wird er 49ter.

In der Loipe waren Johannes Kühn, Michael Willeitner und Philipp Nawrath gut unterwegs. Sie hatten die fünfte, zehnte und 14te Laufzeit im gesamten Feld.

Denise Herrmann siegt über die 7,5 km Distanz

Auch bei den Damen waren es heute gute Bedingungen bei minus 9 Grad. Am Donnerstag wollte noch so gar nicht zusammenpassen, so klappte es heute umso besser bei ihr. Denise Herrmann konnte heute die komplette Konkurrenz hinter sich lassen und siegte in einer Gesamtzeit von 20:43.9Min. Sie verfehlte eine Scheibe im stehenden sowie im liegenden Schießen, hinzu kam erneut sie schnellste Laufzeit in der Loipe, sie war wahnsinnige 42.7Sek schneller als die zweitschnellste Nicole Gontier aus Italien. Den Platz direkt hinter ihr sicherte sich die Österreicherin Katharina Innerhofer, die sich mit nur 4,0Sek geschlagen geben musste. Innerhofer räumte alle zehn Scheiben ab und hatte die sechste Gesamtlaufzeit. Platz drei ging an die Vortagessiegerin Tekla Brun-Lie aus Norwegen, die ebenfalls fehlerfrei blieb und einen Rückstand von 9,8Sek auf Herrmann hatte. Die fehlerfrei gebliebene Veronika Zvaricova aus Tschechien sicherte sich mit einem Rückstand von 15,8Sek den vierten Rang. Knapp 5Sek dahinter landete Elisabeth Högberg. Die Schwedin war die fünft schnellste in der Spur und verfehlte lediglich eine Scheibe. Platz sechs ging an die DSV Athletin Karolin Horchler, die all ihre Patronen ins Ziel bringen konnte. Einen Anteil an der guten Platzierung hatte wohl auch ihre geringe Schießstandzeit, nur acht Athleten verweilten kürzer am Schießstand. Unter den 99 gestarteten Athletinnen hatte sie die 18te Laufzeit.

Marie Heinrich mit guter Leistung

Die Großbreitenbacherinn Marie Heinrich behielt heute eine weiße Weste am Schießstand und kam am Ende mit einem Rückstand von 50.6Sek auf einen starken 13ten Platz. Sie war am Schießstand sogar noch ein wenig schneller wie ihre Mannschaftskollegin Horchler und verweilte insgesamt nur 2:07.4Min auf der Schießmatte. Zum Vergleich die kürzeste Schießstandzeit hatte Tekla Brun-Lie aus Norwegen mit 2:03.6. Luise Kummer und Nadine Horchler mussten je eine Strafrunde in Kauf nehmen und belegten die Plätze 20 und 22. Die sechste DSV Starterin Christin Maier kam heute mit zwei Schießfehlern nicht über einen 60ten Rang hinaus.

Morgen stehen die Single Mixed und Mixed Staffel auf dem Programm.

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