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Donnerstag , 17 August 2017

IBU-Cup-Finale Otepää: Deutsche Mixedstaffeln sorgen für erfolgreichen Auftakt beim Saison-Finale!

Im estischen Otepää begannen für die Athleten des IBU-Cups die Wettbewerbe beim Saison-Finale mit der Single-Mixed-Staffel sowie der Mixedstaffel. Dabei sorgten beide Staffeln des Deutschen Skiverbandes für einen überaus erfolgreichen Auftakt.

Deutsches Duo Anna Weidel und Dominik Reiter belegen Rang 3

Für den DSV ging das Duo mit der Juniorin Anna Weidel und dem Ruhpoldinger Dominik Reiter an den Start. Beide hatten sich den Start durch ihre guten Ergebnisse beim letzten IBU CUP im finnischen Kontiolahti erarbeitet.
Anna Weidel hielt das deutsche Duo in ihrem ersten Durchgang bereits gut auf Kurs. Mit einer fehlerfreien Schießeinlage im ersten Schießen und zwei Nachladern im zweiten übergab sie zeitgleich mit der Britin Amanda Lightfood und mit einem knappen Vorsprung von 5Sek auf die Weißrussin in Führung liegend an Dominik Reiter.

Reiter konnte mit einem Nachlader im liegend Anschlag die Führung kurzzeitig noch behaupten, beim stehenden Schießen benötigte er jedoch weitere zwei Nachlader, was ihm beim Wechsel den vierten Platz, mit einem Rückstand von 17.7Sek auf den Führenden Schweden Tobias Arwidson einbrachte. Zu diesem Zeitpunkt lagen die Weißrussen (+2.2) und die Norweger (+3.8) nahezu zeitgleich hinter den Schweden auf Rang zwei und drei. Das bisher so stark auftrumpfende Team im IBU CUP, die Russen, hatten zu diesem Zeitpunkt bereits zwei Strafrunden absolvieren müssen und hatten einen Rückstand von 33,7Sek beim zweiten Wechsel.

Anna Weidel kam als vierte zum Schießstand, musste aber die Russen und die Schweizer an sich vorbei ziehen lassen. Grund hierfür, Weidel musste leider einmal in die Strafrunde abbiegen. Im zweiten Anschlag kam von den ersten fünf Teams lediglich die dann in Führung liegende Norwegerin Brun-Lie mit einem Nachlader aus. Die bis dahin in Führung liegende Schwedin Ingela Anderson traf es richtig bitter, ihr reichten die drei Nachlader nicht um alle fünf Scheiben abzuräumen, lediglich drei der fünf Scheiben wollten fallen, was ihr zwei Strafrunden einbrachte. Durch ihre gute Laufzeit konnte sie aber den zweiten Platz hinter Norwegen behaupten und übergab mit einem Rückstand von 11.9Sek an Arwidson. Die ersten zwei Plätze machten somit Norwegen und Schweden untereinander aus, denn die drittplatzierten Kanadier hatten zu diesem Zeitpunkt bereits einen Rückstand von 40.9Sek. Weidel benötigte benötigte sieben Patronen für die fünf Scheiben und übergab an Position fünf liegend mit einem Rückstand von 51.5Sek an Dominik Reiter.

Im vorletzten Schießen ließ Reiter seine Schießstärke aufblitzen und räumte alle fünf Scheiben im ersten Versuch ab und verbesserte sich, knapp hinter den Russen, auf den vierten Platz. Auch im letzten Anschlag, dem Stehendschießen konnte er ein gutes Schießen zeigen, er benötigte lediglich einen Nachlader um alle Scheiben abzuräumen. Der Russen hingegen musste einmal mehr in die Strafrunde abbiegen, somit konnte Reiter den dritten Platz ins Ziel bringen.

Die Norweger um Martin Femsteinevik  und Thekla Brun-Lie konnten die Single-Mixed-Staffel für sich enttscheiden, sie waren das einzige Duo in den Top 10 die ohne Strafrunde auskamen. Ihre Gesamtzeit im Ziel betrug 35:30.4Min. Mit einem Rückstand von 21.5Sek belegte das Duo aus Schweden, mit Tobias Arwidson und Ingela Anderson, den zweiten Platz. Platz drei ging wie bereits erwähnt an das Deutsche Duo Anna Weidel und Dominik Reiter, die mit einem Rückstand von 54.6Sek die Ziellinie überquerten. Platz vier ging an die Russen Alexey Volkov und Olga Shesterikov.  Den fünften Platz sicherten sich die Österreicher David Komatz und Katharina Innerhofer vor Julia Simon und Emilien Jacquelin aus Frankreich, die Platz sechs belegten.

Deutsche Mixedstaffel gewinnt vor Norwegen und der Ukraine!

Nachdem die Single-Mixed-Staffel zurvor hinter Norwegen bereits den zweiten Rang belegte, drehte die deutsche Mixedstaffel die Spieß um und gewann am Ende souverän mit einem Vorsprung von +20,8 Sekunden. Karolin Horchler, Marion Deigentesch, Matthias Dorfer und David Zobel benötigten für ihre 40 Scheiben insgesamt nur sieben Nachlader.

Hinter Deutschland belegte Norwegen mit einer Strafrunde und sechs Nachladern den zweiten Platz. Rang drei ging mit einem Rückstand von +39,9 Sekunden an die Ukraine, die ebenfalls eine Strafrunde sowie zwölf Nachlader benötigten. Russland belegte den vierten Platz, Frankreich wurde Fünfter und Schweden kam auf den sechsten Rang.

Achtzehn gemischte Staffeln gingen im Tehvandi-Stadion bei Windböen, die auch beim zweiten Wettkampf des Tages für schwierige Bedingungen am Schießstand sorgten, ins Rennen.

Die deutsche Startläuferin Karolin Horchler lies sich von den wechselnden Bedingungen am Schießstand nicht beeindrucken und brachte die DSV-Staffel mit zwei fehlerfreien Schießen vor Schweden und Russland in Führung. Vita Semerenko, die nach über zwei jähriger Pause wieder ein Rennen bestritt, übergab für die Ukraine auf Rang fünf.

Für Deutschland ging Marion Deigentesch ins Rennen und setzte beim Liegendschießen mit fünf Treffern ihre Konkurrentinnen gleich unter Druck. Beim Stehendschießen konnte Deigentesch so gerade noch mit drei Nachlader die drohende Strafrunde vermeiden. Russland ging an der Spitze, gefolgt von der Ukraine und Norwegen. Auf der Strecke erhöhten die Russin Valeriia Vasnetcova und die Iana Bondar aus der Ukraine das Tempo und hatten beim Wechsel einen Vorsprung von über 20 Sekunden auf Norwegen. Deutschland wechselte auf Rang vier.

Für Deutschland machte sich Matthias Dorfer auf die Verfolgung der in Führung liegenden Teams aus Russland, der Ukraine und Norwegen. Dorfer und der Norweger Pettersen kamen jeweils ohne Nachlader durchs Liegendschießen und konnten den Rückstand nach vorne verkürzen, da der Russe Malinovskii dreimal nachladen mußte. Die Führung übernahm der Ukrainer Dotsenko. Nach dem Stehendschießen übernahm wieder Russland die Führung, gefolgt von Deutschland und der Ukraine. Der Norweger Pettersen mußte sogar einmal in die Strafrunde und viel auf den vierten Rang zurück.

Russland, Deutschland und der Ukraine kamen gemeinsam zum letzten Wechsel. Und jetzt schlug die Stunde von David Zobel, der beim Liegendschießen die Fehler der Konkurrenten nutzte, alle fünf Scheiben ohne Nachlader abäumte und sich an die Spitze setzen konnte. Der junge Deutsche benötigte beim abschließenden Stehendschießen alle Ersatzpatronen, aber immer reichte es für die Führung, weil sich Russland und die Ukraine jeweils eine Strafrunde leisteten. Dies nutzte auch der Norweger Frederik Gjesbaak, der ein 40-Sekunden-Lücke noch schließen konnte und hinter David Zobel als Zweiter ins Ziel kam.

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