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Mittwoch , 25 April 2018

GOLD für Deutsche Damenstaffel am Freitag, den 13.!

Foto: Andrei Ivanov

Kontiolahti (Karl-Heinz Merl) – Freitag, der 13. ist für die deutschen Biathlon-Damen der neue Glückstag! Mit einem sagenhaften Vorsprung von 1:00,30 Min. deklassieren Franziska Hildebrand, Franziska Preuß, Vanessa Hinz und Laura Dahlmeier die Konkurrenz beim Staffelrennen der Damen über 4 x 6 km und holen nach 2012 wieder Gold für Deutschland. Das deutsche Quartett benötigte für die insgesamt 40 Scheiben nur sechs Nachlader.

Silber ging an Frankreich, daß mit Schlußläuferin und Doppelweltmeisterin Marie Dorin Habert trotz einer Strafrunde noch Italien auf den Bronzerang verdrängen konnte.

Vizeweltmeister Frankreich – Foto: Andrei Ivanov

Auf den Rängen vier und fünf folgen Russland und Norwegen. Das ebenfalls zu den großen Favoriten zählende Team aus der Ukraine wurde Sechster. Wo es Sieger gibt, da sind meist die Verlierer nicht weit. Darya Domracheva bleibt auch in ihrem fünften WM-Rennen ohne Medaille. Heute reicht es für die Weißrussinen nach zahlreichen Staffelpodestplätzen nur zum siebten Platz. Und auch Tschechien spielte nach insgesamt drei Straftunden keine Rolle und wird nur Achter.

Deutsche Damen dominieren das Rennen!

Vom Start weg ließen die deutschen Mädels keine Zweifen daran aufkommen, daß heute die Medaillen nur über sie vergeben werden. Und so ging Startläuferin Franziska Hildebrand auch das Rennen an. Noch ohne Nachlader beim Liegendschießen wackelte die 27jährige beim Stehendanschlag mit zwei Nachlader. Doch sie ließ sich nicht aus der Ruhe bringen und konnte auf der Schlußrunde ihren Rückstand wieder halbieren. Franziska Preuß, die im Einzel geschont wurde, konnte sich trotz eines Nachladers im Liegendschießen in der Spitzengruppe behaupten. Fast alle Damen mußten beim zweiten Stehendschießen die Extrapatronen auspacken. Und so kann sich Franziska Preuß trotz zweier Fehlschüsse auf den 3. Platz verbessern. Mit zehn Sekunden Rückstand schickte Preuß ihre Teamkameradin Vanessa Hinz ins Rennen. Die Schierseerin, die im Vorfeld als evtl. Schwachpunkt in der Staffelaufstellung ausgemacht wurde, konnte schon nach wenigen Metern zu den Führenden Italienerin und Tschechin aufschließen. Nicole Gontier (ITA), Jitka Landova (CZE) und Vanessa Hinz kommen zeitgleich zum Schießstand. Die Deutsche schießt schnell und sehr sicher. Alle fünf Patronen sitzen und bringt die DSV-Staffel in Führung. Hinz hat auf der zweiten Schleife richtig Gas gegeben und kommt mit großem Vorsprung zum Stehendschießen. Der zweite Schuss geht daneben. Doch mit einem Nachlader kommt sie aus und verteidigt so locker die Führung. Auf der Schlußrunde liefert die Schlierseerin ein Wahnsinns-Rennen ab und baut die Führung auf über 25 Sekunden aus. Und jetzt kommt ja noch die Vizeweltmeisterin in der Verfolgung, Laura Dahlmeier. Die 21jährige aus Partenkirchen baut ihren Vorsprung auf die zweitplatzierten Russinnen auf 40 Sekunden aus. Und Shumilova ist nun auch keine Schlechte. Die Russin wurde im Sprint und der Verfolgung Sechste und Vierte. Dahlmeier kommt mit riesigem Vorsprung zum Liegendschießen, lässt überhaupt nichts anbrennen und geht ohne Nachlader in die Zwischenrunde und legt Sekunde um Sekunde zwischen sich und ihre Verfolgerinnen. Die sicherste Schützin im gesamten Feld kommt zum letzten Stehendschießen und hat etwas gegen Spannung. Ohne jeden Nachlader verlässt Laura Dahlmeier den Schießstand. Die kann die Schlussrunde genießen. Oder einen Kaffee trinken gehen. Der Weltmeistertitel ist Deutschland sicher. Mit einer riesigen Fahne in der Hand bringt sie den DSV-Sieg sicher und ungefährdet ins Ziel. Sofort sind Franziska Hildebrand, Franziska Preuß und Vanessa Hinz zur Stelle und jubeln mit ihrer Schlussläuferin.

Was für ein Tag für den deutschen Biathlon-Sport – und daß an einem Freitag, den 13.!

Foto: Andrei Ivanov

 

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