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Donnerstag , 21 Juni 2018

Französisches Damen-Quartett siegt in der Staffel von Antholz

am 24.01.2016 - Biathlon Antholz Staffel Damen - Südtirol Arena, Antholz, Südtirol - (c) by CEPix.de Christian Einecke - Every downloaded picture is fee-liable.
Antholz, Südtirol – (c) by CEPix.de Christian Einecke – Every downloaded picture is fee-liable.

Antholz (Selina Juliana Sauskojus) – Nach einem hervorragenden zweiten Platz in der Staffel letzte Woche in Ruhpolding wollten die deutschen Damen heute nach ganz oben laufen. Doch die Konkurrenz war heute stärker. Die Französinnen sicherten sich den ersten Sieg, und überhaupt das erste Podest, in dieser Saison. Auf Rang 2 landeten die Tschechinnen. Dritte wurden die Russinnen. Die deutsche Staffel kam mit zwei Strafrunden und dreizehn Nachladern auf den zehnten Platz.

Ohne Laura Dahlmeier galt es heute für Karolin Horchler, Miriam Gössner, Vanessa Hinz und Franziska Hildebrand alles zu geben und erneut ein Topergebnis abzuliefern. Die Konkurrentinnen aus Italien, die dieses Wochenende ihren Heimvorteil genießen durften, der Ukraine und vor allem die neu erstarkten Russinnen wollten es dem deutschen Quartett aber nicht leicht machen. Doch der Schießstand stellte sich heute als tückisch heraus und machte das Schießen zum maßgeblichen Faktor in dieser Staffel.

Karolin Horchler ging als Startläuferin für das deutsche Team ins Rennen. Beim ersten Liegendschießen schoss sie drei Fehler, die sie aber allesamt mit ihren Nachladern ausgleichen konnte. Sie ging als Neunzehnte, 49 Sekunden nach der führenden Österreicherin Hauser, auf die zweite Runde. Hinter Hauser hatte sich die Weißrussin Skardino platziert, Dritte war vorerst die Tschechin Puskarcikova.

Beim Stehendschießen verteidigte Lisa Hauser ihre Führung. Die Polin Gwizdon klemmte sich hinter die Österreicherin, dicht gefolgt von der Tschechin Puskarcikova. Auch die Weißrussin Skardino und die Schweizerin Selina Gasparin blieben in Schlagdistanz. Karolin Horchler benötigte am Schießstand einen Nachlader und ging mit 49 Sekunden Rückstand auf Rang 17 auf die Verfolgung.

Im Ziel wechselte Selina Gasparin als Erste auf ihre Schwester Aita Gasparin. Beinahe zeitgleich wechselte Polen auf Nowakowska und Tschechien auf Charvatova. Horchler wechselte als Fünfzehnte mit einer Minute Rückstand auf Miriam Gössner.

Beim Liegendschießen gaben sich die Führenden keine Blöße. Charvatova, Nowakowska und Gasparin gingen zeitgleich vom Schießstand weg. An dieses Trio hängte sich eine fehlerfreie Valentina Semerenko aus der Ukraine. Miriam Gössner blieb fehlerfrei und konnte ohne Nachlader als Dreizehnte mit einer Minute Rückstand auf ihre zweite Runde gehen.

Beim Stehendschießen rieselte es Strafrunden. Die Polin und die Tschechin mussten beide gleich zweimal in die Strafrunde. Die Ukrainerin Semerenko profitierte und setzte sich in Führung, dicht gefolgt von der Weißrussin Sola und der Schweizerin Aita Gasparin. Als Vierte folgte die Französin Bescond mit einem Rückstand von 18 Sekunden. Miriam Gössner schoss zwei Fehler, doch die drei Nachlader genügten nicht, um diese Fehler zu kompensieren. Die Deutsche musste einmal in die Strafrunde. Sie ging als Vierzehnte mit 1:19 Minuten auf Semerenko auf ihre letzte Runde.

Miriam Gössner - (c) by CEPix.de Christian Einecke - Every downloaded picture is fee-liable.
Miriam Gössner – (c) by CEPix.de Christian Einecke – Every downloaded picture is fee-liable.

Auf dem Weg zum Ziel konnte sich Semerenko noch ein wenig von der Konkurrenz absetzen und sie wechselte mit einem Vorsprung von neun Sekunden auf ihre Landsfrau Abramova. Den zweiten Rang hatte sich die Französin erkämpft, die auf Chevalier wechselte. Die Weißrussin Sola wechselte als Dritte auf Yurkevich. Miriam Gössner hatte auf der letzten Schleife noch zehn Sekunden gutmachen können. Sie wechselte auf dreizehnter Position mit einem Rückstand von 1:09 Minuten auf Vanessa Hinz.

Anais Chevalier meisterte das Schießen perfekt und setzte sich knapp vor der Weißrussin Yurkevich in Führung. Zehn Sekunden später folgte die Ukrainerin Abramova. Vanessa Hinz schoss schnell, konnte aber den letzten Schuss nicht ins Schwarze setzen. Den Nachlader vewandelte sie souverän. Als Dreizehnte ging sie mit 59 Sekunden Rückstand auf die zweite Runde.

Beim Stehendschießen konnte die Französin die Führung behaupten und ausbauen. Ihr folgte die Schwedin Ingela Andersson 15 Sekunden später, als Dritte verließ die Siegerin der Verfolgung Ekaterina Yurlova mit 20 Sekunden Rückstand auf Chevalier den Schießstand. Vanessa Hinz schoss drei Fehler. Die Nachlader genügten nicht. Eine Scheibe blieb schwarz und Hinz musste die zweite Strafrunde für Deutschland laufen.

Anais Chevalier wechselte als erste auf ihre Schlussläuferin Marie Dorin Habert. Yourlova hatte noch einiges an Zeit gutmachen können und wechselte als zweite mit einem Rückstand von zehn Sekunden auf Olga Podchufarova. Die Schwedin Andersson übergab sechs Sekunden später als dritte auf ihre Kollegin Persson. Vanessa Hinz wechselte als zwölfte mit einem Rückstand von 1:53 Minuten auf Franziska Hildebrand.

Beim ersten Schießen legte Marie Dorin Habert eine fehlerfrei Serie hin. Sie baute den Vorsprung auf die Russin auf 15 Sekunden aus. Die Norwegerin Tiril Eckhoff profitierte von den Fehlern der Schwedin und ging 34 Sekunden nach Dorin Habert als Dritte auf die Strecke zurück. Franziska Hildebrand schoss fehlerfrei und verbesserte sich auf Rang 11. Den Rückstand von 1:53 Minuten konnte sie aber nicht verringern.

Beim letzten Schießen erstickte Dorin Habert alle Hoffnungen der Konkurrenz auf die Führung im Keim. Fehlerfrei machte sie sich auf in Richtung Ziel. Die Russin Podchufarova folgte 25 Sekunden später, dicht gefolgt von der Tschechin Vitkova. Doch beide hatten noch Dorothea Wierer im Nacken, die zehn Sekunden hinter den beiden auf die Verfolgung gegangen war. Franziska Hildebrand schoss einen Fehler, für den sie zwei Nachlader benötigte. Als Elfte ging sie mit zwei Minuten Rückstand auf ihre letzte Runde.

Dort überholte Vitkova recht bald die Russin und riss eine Lücke. Podchufarova lief nun Gefahr auch noch von der Italienerin geschluckt zu werden. Im Ziel rettete sie jedoch knapp den Podestplatz. Franziska Hildebrand kam als zehnte ins Ziel.

In Presque Isle findet am 14. Februar die nächste Damenstaffel statt, die letzte vor der Weltmeisterschaft. Heute um 14.40 Uhr geht noch das deutsche Herren-Quartett an den Start.

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