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Mittwoch , 21 November 2018

Französischer Doppelsieg im Damen-Einzel – Laura Dahlmeier gewinnt Bronze

Oslo (Selina Juliana Sauskojus) – Es scheint mehr und mehr eine französische Weltmeisterschaft zu werden. Nach Gold in der Mixed-Staffel und zwei Siegen von Martin Fourcade legten die Damen nach. Marie Dorin Habert heißt die Siegerin und frisch gebackene Weltmeisterin des heutigen Tages. Mit einem Schießfehler und einer läuferischen Topform platzierte sie sich vor ihrer Kollegin Anais Bescond und Laura Dahlmeier, die trotz zweier Schießfehler aufs Podest gelaufen war.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Das weltmeisterliche Einzel, die längste und älteste Disziplin im Biathlon-Zirkus, stand heute für die Damen an. Hoch favorisiert war die Italienerin Dorothea Wierer. Von zwei Einzeln in dieser Saison hatte sie zwei gewonnen. Doch wenn ihr eine heute in die Parade fahren konnte, dann war es Laura Dahlmeier. Mit einer Topverfassung im Laufen und im Schießen war sie, neben Marie Dorin Habert und einer derzeit schwächelnden Gabriela Soukalova, die große Konkurrentin Wierers.

Neben Laura Dahlmeier gingen auch Vanessa Hinz, Franziska Hildebrand und Maren Hammerschmidt ins Rennen. Hinz hatte bisher im Sprint nicht die Leistung zeigen können, die sie eigentlich abliefern wollte. Franziska Hildebrand sollte in diesem schießlastigen Wettbewerb gute Chancen haben, war sie im Sprint zuvor fehlerfrei und in der Verfolgung mit nur einem Fehler durchgekommen. Maren Hammerschmidt war für diesen Wettbewerb das unbeschriebene Blatt – das Einzel ist für sie ihr WM-Debüt. Mit ihren Leistungen in der bisherigen Saison konnte sie jedoch durchaus ganz vorne angreifen.

Vanessa Hinz machte mit der Startnummer 3 den frühen Anfang für das deutsche Team. Sie legte mit fünf weiß gewordenen Scheiben beim ersten Liegendschießen einen perfekten Einstand ab. Das erste Liegendschießen wollte Hinz leider nicht mehr so gut gelingen. Mit zwei Fehlern handelte sie sich zwei Strafminuten ein. Den zweiten liegenden Anschlag erledigte Hinz wiederum perfekt. Bei der finalen Einlage handelte sich Hinz eine weitere Strafminute ein, ihre dritte insgesamt. Im Ziel gelang Hinz Rang 37 und der Gewinn einiger Weltcup-Punkte.

Wie ihre große Konkurrentin Dorothea Wierer lud sich Laura Dahlmeier beim ersten Liegendschießen eine Strafminute ins Gepäck. Im Gegensatz zu Wierer meisterte Dahlmeier das erste Stehendschießen aber fehlerfrei und konnte sich somit gute Chancen auf das Podest bewahren. Das zweite Liegendschießen war ein Abbild des ersten. Der dritte Schuss ging daneben – die zweite Strafrunde für die Verfolgungsweltmeisterin. Mit einem abschließenden fehlerfreien Schießen wahrte sich Dahlmeier ihre Chancen auf eine Top-Platzierung. Mit einer läuferisch perfekten Runde konnte sie Sekunde um Sekunde gut machen. Ihr gelang es am Ende die dritte Medaille dieser Titelkämpfe zu ergattern.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Franziska Hildebrand eröffnete ihren Wettkampf wie Dahlmeier mit einem Fehler, blieb aber beim ersten Stehendschießen fehlerfrei. Auch das dritte und vierte Schießen bewältigte Hildebrand mit einer weißen Weste. Mit nur einem Fehler hatte sie noch reelle Chancen auf eine sehr gute Platzierung. Der sechste Rang sollte es mit einem Fehler am Ende werden.

Maren Hammerschmidt begann ihre erste Runde bedächtig, schoss dafür aber fehlerfrei. Beim ersten Stehendschießen patzte Hammerschmidt, wie so viele andere in diesem Rennen, beim dritten Schuss. Mit dem zweiten liegenden Anschlag verbaute sich Hammerschmidt die Aussichten auf eine Top-Platzierung. Sie schoss zwei weitere Fehler und erntete somit zwei erneute Strafminuten. Das letzte Schießen gelang ihr jedoch wieder gut. Ohne eine weitere Strafminute konnte sie auf die letzte Runde gehen. Sie erreichte mit drei Fehlern Platz 27.

Laura Dahlmeier sorgte in diesem Einzel also wieder für Edelmetall für das deutsche Team. Franziska Hildebrand erreichte den sechsten Rang, Maren Hammerschmidt lief auf Rang 27 und für Vanessa Hinz wurde es schlussendlich Rang 37.

Das Einzel der Herren am morgigen Tag ist nach wie vor um 15.30 Uhr vorgesehen.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

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