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Freitag , 16 November 2018

Franziska Hildebrand – die „Mutter der Kompanie“!

Franziska Hildebrand - Foto: www.cepix.de
Franziska Hildebrand – Foto: www.cepix.de

Ruhpolding (Karl-Heinz Merl) – Seit neuesten fährt sie mit einen nagelneuen silbernen Quattro durch Europa, den sie erst vor wenigen Wochen vom Hauptsponsor des Deutschen Skiverbandes bekommen hat man nennt sie bereits mit ihren 28 Jahren die „Mutter der Kompanie“! Die Rede ist von Franziska Hildebrand.

Seit dem vergangenen Winter zählt die in Halle an der Saale geborene und jetzt in Ruhpolding wohnende Hildebrand zur Weltspitze im Biathlon. Sie wurde fünfte in der Gesamtwertung und gewann die Goldmedaille in der Staffel bei den Weltmeisterschaften in Kontiolahti in Finnland zusammen mit Laura Dahlmeier, Franziska Preuß und Vanessa Hinz. „Es ist schon ein ergreifendes Erlebnis oben auf dem Siegerpodest zu stehen und die Nationalhymne zu hören“, so Hildebrand. Dennoch steht die 28jährige nicht so im Licht der Scheinwerfer, wie Jungspund Laura Dahlmeier, die sogar nach zweiten Plätzen zum Interview-Liebling avanciert oder Miriam Gössner, die gerade wegen ihrer teilweise katastrophalen Schießergebnisse immer im Focus steht oder andere Biathletinnen etwa.

Nach Meinung von Damen-Bundestrainer Gerald Hönig ist Franzi viel Wert im deutschen Team, können sich doch die jungen Athletinnen in ihrem Schatten entwickeln.

Der Titel „Mutter der Kompanie“ stört Franziska Hildebrand bei Leibe nicht wirklich, auch wenn sie oft auch als Mitläuferin bezeichnet wird. Sie selbst bezeichnet sich gerne als Teamplayerin und ist absolut zuverlässig, selbstbestimmend und ehrgeizig. „Wir sind eine Top-Mannschaft mit gutem Klima untereinander. Aber wird sind auch Konkurrentinnen und jede will die Beste sein. Eine allerbeste Freundin gibt es in der Mannschaft nicht!“

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Foto: Andrei Ivanov

Seit einigen Jahren wohnt sie nun schon in Ruhpolding, wo sie in der Chiemgau-Arena von Stützpunkttrainer Tobi Reiter betreut wird. Begonnen hat alles als Sommerbiathletin für die Priviligierte Schützengilde zu Cöthen von 1443, ehe sie dann zum WSV Clausthal-Zellerfeld wechselte und ihre Biathlonkarriere startete. Hildebrand hat in den letzten Jahren gelernt, ihr Training so zu dosieren, daß der Körper nicht überstrapaziert wird und auf seine Signale zu achten.

Ganz nebenbei studiert die Sportsoldatin in Erding bei München auch noch Wirtschaftspsychologie.

Auf die Ziele in der kommenden Saison angesprochen, antwortete Hildebrand: „Endlich einmal auch ein Einzelrennen im Weltcup zu gewinnen, in Oslo dann die Goldmedaille in der Damen-Staffel verteidigen und vielleicht noch eine Einzelmedaille holen.“ Für die 28jährige mit Sicherheit Ziele, die sie auf alle Fälle erreichen kann. Wir wünschen Ihr viel Glück dabei!

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