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Dienstag , 20 Februar 2018

Fanny Welle-Strand Horn stiehlt Darya Domracheva beim Sprint in Ruhpolding die Show

Foto: Andrei Ivanov

Ruhpolding (Karl-Heinz Merl) – Es schien alles auf einen weiteren Weltcup-Sieg der Weißrussin Darya Domracheva beim Sprint über 7,5 km in Ruhpolding hinauszulaufen. Doch dann kam mit Startnummer 35 die Norwegerin Fanny Welle-Strand Horn und schnappte Domracheva den sicher geglaubten Sieg vor der Nase Weg. Fanny Welle-Strand Horn blieb ebenso wie Domracheva am Schießstand fehlerfrei und gewann nach 7,5 km mit 3,4 Sekunden Vorsprung. Für die 26jährige Staffel-Bronzemedaillengewinnerin von Sotschi war es zudem der erste Weltcupsieg ihrer Karriere. Mit ihrem dritten Rang sorgte Tiril Eckhoff (+9,30 Sek. / 1) für ein hervorragendes Mannschaftsergebnis der Wikingerinnen. Wer vermißt da eigentlich noch Tora Berger? Bestimmt keiner!!!

Rang vier belegte die Ukrainerin Valj Semerenko, die trotz zwei tadelloser Schießen schon einen Rückstand von +21,0 Sek. auf die Siegerin hatte. Rang fünf ging an die Finnin Mari Laukkanen (+22,7 Sek. / 1).

Franziska Hildebrand (GER) – Foto: Andrei Ivanov

Wenig Licht und viel Schatten bei den DSV-Damen!

Nach dem dritten Rang in der Staffel gab es wenig Licht und viel Schatten bei den deutschen Damen. Lediglich Franziska Hildebrand sorgte mit ihrem sechsten Rang für einen Lichtblick in der Chiemgau-Arena. Die zur Zeit beständigste deutsche Biathletin blieb am Schießstand fehlerfrei und auch in der Loipe lief es für die 26jährige ganz gut. Im Ziel hatte Hildebrand einen Rückstand von +26,8 Sek. auf Horn.

Hinter Franziska Hildebrand muss man schon ein wenig in der Ergebnisliste suchen, um die nächste DSV-Dame zu finden. Vanessa Hinz landete auf dem 21. Platz. Die Partenkirchnerin Laura Dahlmeier vergab schon beim Liegendschießen mit zwei Fehlern eine bessere Platzierung und kam auf Rang 40. Franziska Preuß belegte mit drei Strafrunden Rang 42. Luise Kummer vom SV Frankenhain belegte mit ebenfalls zwei Strafrunden nur den 64. Platz. Tina Bachmann mußte sogar 600 Extrameter laufen und war im Endtabelau nur 75.

Die Führende im Gesamtweltcup, Kaisa Mäkäräinen, zeigte Schwächen am Schießstand. Nach je einer Strafrunde im Liegend- und Stehendschießen reichte es für Mäkäräinen mit einem Rückstand von +32,0 Sek. nur zu Rang 8.

Franziska Hildebrand (GER) – Foto: Andrei Ivanov

 

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