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Mittwoch , 18 Oktober 2017

EM Duszniki-Zdroj: Deutsche Biathleten blieben ohne Edelmetall

Annika Knoll - Foto: Detlef Eckert
Annika Knoll – Foto: Detlef Eckert

Zum Abschluß der Europameisterschaften im polnischen Duszniki-Zdroj standen mit der Single-Mixed-Staffel und der Mixedstaffel die letzten beiden Entcheidungen an. Auch bei diesen beiden abschließennden Wettbewerben blieben die deutschen Skijäger ohne Edelmetall.

Das deutsche Duo, bestand aus Annika Knoll und Matthias Dorfer, sie kamen heute nicht über einen 6 Rang hinaus. Das Russische Duo um Darja Virolaynen und Evgeny Garanichev liesen heute wieder einmal die Russische Dominanz im IBU Cup sowie auch bei der Europameisterschaft aufleuchten und gewannen die Single Mixed Staffel in einer Gesamtzeit von 37:10.2 Min. Sie benötigten insgesamt 7 Nachlader, ebenso wie das Duo aus Norwegen, denen nur 6,3 Sek auf den Sieg fehlten. Vetle Sjastad Christiansten und Ingrid Landmark Tandrevold platzierten sich das ganze Rennen über immer in den Top 4. Bronze ging an das Polnische Duo um Kristina und Gregor Guzik, die die wenigsten Nachlader im Feld, Fünf an der Zahl, benötigten. Ihr Rückstand betrug im Ziel 13.9Sek. Auch fünf Nachlader stand am Ende bei den Viertplatzierten Ukrainern Irina Varvynets und Andriy Dotsenko zu Buche, die mit einem Rückstand von 20,9Sek ins Ziel kamen. Nur 2Sek dahinter kam mit Katharina Innerhofer und David Komatz das Duo aus Österreich ins Ziel, sie benötigten insgesamt 9 Nachlader und mussten sogar eine Strafrunde absolvieren.

Das Annika Knoll eine gute Schützin ist, lies sie bereits in der Einzelrennen aufblitzen, das zeigte sie auch bei ihrem ersten Schießen, wo sie souverän alle Scheiben abräumte. Im zweiten benötigte sie zwar einen Nachlader, übergab aber an Position vier liegend, mit einem kleinen Rückstand von 6,7Sek an Matthias Dorfer. Ihm gelang es nicht, wie seiner Teamkollegin fehlerfrei zu bleiben, er brauchte ihm liegend Anschlag eine Extrapatrone, sowie im stehend zwei Nachlader. Er kam mit einem Rückstand von 11 Sekunden zum zweiten Wechsel, was zu diesem Zeitpunkt Platz fünf bedeutete. Annika Knoll konnte dieses mal ihre Stärke nicht nutzen und musste bereits im liegen zweimal Nachladen um alle Scheiben zu treffen, in ihrem stehend Schießen benötigte sie untypisch für sie drei weitere Extrapatronen. Der Rückstand war nun bereits stark angewachsen, sie übergab auf Rang 7 liegend mit einem Rückstand von 54Sek auf die hier Führenden Tschechen.  Bei Matthias Dorfer wollte es nicht besser werden, er musste im ersten Anschlag noch weitere zweimal zur Extrapatrone fassen. Im letzten Schießen konnte er dann zwar erstmals alle auf anhieb abräumen, aber der Rückstand auf die Top drei war leider schon zu stark angewachsen, so verlies er den Schießstand auf Position sechs liegend, was dann auch die Endplatzierung wurde.

Mixedstaffel auch auf Rang sechs!

Die letzte Chance, doch noch eine Medaille für den DSV zu holen hatte die Mixedstaffel. Doch für Antholz-Siegerin Nadine Horchler, Karolin Horchler, Roman Rees und Philipp Nawrath reichte es am Ende nach insgesamt 11 Nachlader und einer Strafrunde nur zum sechsten Rang. Startläuferin Nadine Horchler benötigte insgesamt fünf Nachlader für ihre Scheiben und übergab auf Rang acht liegend an ihre jüngere Schwester Karolin Horchler. Nach einem fehlerfreien Liegendschießen ohne Nachlader mußte Karolin Hochler im Stehendanschlag zwei Mal nachladen konnte aber trotzdem zwei Ränge gut machen und als sechste an Roman Rees übergeben. Der 23jährige Schwarzwälder mußte nach nur einem Nachlader im Liegendschießen beim Stehendanschlag ein Mal in die Strafrunde. Damit war der Traum von einer Medaille endgültig geplatzt. Auf Rang 11 liegend schickt Rees Schlußläufer Philipp Nawrath auf die Strecke, der sich nach zwei fehlerfreien Schießen ohne Nachlader noch auf Rang sechs vorkämpfen konnte.
Der Sieg in der Mixedstaffel ging – wie insgesamt fünf Mal zu vor bei diesen Europameisterschaften – an Russland. Irina Starykh, Svetlana Sleptsova, Alexey Volkov und Alexandr Loginov dominierten das Rennen vom Start weg und gewannen souverän mit einem Vorsprung von +36,4 Sekunden vor Norwegen. Die gemischte Staffel der Ukraine vervollständigte als Dritte das Podest. Rang vier belegte Bulgarien von Tschechien auf Rang fünf.

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