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Freitag , 20 April 2018

DSV startet mit Zuversicht in die neue Biathlonsaison!

Vanessa Hinz (GER) - Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de
Vanessa Hinz (GER) – Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Planegg (DSV) – Am 29.11.2015 starten auch die Biathletinnen und Biathleten in die Weltcup-Saison 2015/2016. Im schwedischen Östersund werden am Sonntag zunächst jeweils drei Biathletinnen und Biathleten die Mixed-Wettbewerbe bestreiten, es stehen die Mixed-Staffel und die Single-Mixed-Staffel auf dem Programm. Von Mittwoch bis zum darauf folgenden Sonntag stehen dann die Entscheidungen in Einzel, Sprint und der Verfolgung an.

Für die beiden Mixedwettbewerbe wurden von Damen-Trainer Gerald Hönig mit Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz drei Staffelweltmeisterinnen nominiert. Bei den Herren vertraut Bundestrainer Mark Kichner auf Daniel Böhm, Benedikt Doll und Simon Schempp, der sich nach seinen beiden Siegen bei den Testwettkämpfen am vergangenen Wochenende in Sjusjoen schon in hervorragender Form befindet.

DAS DSV-AUFGEBOT Östersund:

Die Biathlon-Führung hat insgesamt zwölf Athletinnen und Athleten für den Weltcup-Auftakt in Östersund nominiert.

Damen
– Miriam Gössner (SC Garmisch)
– Maren Hammerschmid (SK Winterberg)
– Franziska Hildebrand (WSV Clausthal-Zellerfeld), Mixedwettbewerbe
– Vanessa Hinz (SC Schliersee), Mixedwettbewerbe
– Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld)
– Franziska Preuß (SC Haag), Mixedwettbewerbe

Herren
– Andreas Birnbacher (SC Schleching)
– Daniel Böhm (SC Buntenbock), Mixedwettbewerb
– Benedikt Doll (SZ Breitnau), Mixedwettbewerbe
– Erik Lesser (SV Eintracht Frankenhain)
– Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld)
– Simon Schempp (SZ Uhingen), Mixedwettbewerbe


AKTUELLE STATEMENTS

Mark Kirchner - Foto: DSV
Mark Kirchner – Foto: DSV

Mark Kirchner, Cheftrainer Herren
„So wie sich die Mannschaft in den vergangenen Monaten und Wochen präsentiert hat, gibt es schlichtweg nichts auszusetzen! Es macht einfach Spaß, wie sich jeder Einzelne tagtäglich einbringt und an noch so kleinen Feinheiten arbeitet, um sich weiterzuentwickeln. Wir hatten uns daher schon relativ früh festgelegt, dass wir mit diesen sechs Athleten in das erste Weltcup-Drittel starten. Denn das waren auch die Sportler, die sich bereits bei der Deutschen Meisterschaft behaupten konnten.

Trotz der nicht immer prickelnden Bedingungen beim Vorbereitungslehrgang konnten wir sehr gut und effektiv trainieren. Das hat sich dann auch bei den ersten Rennen ausgezahlt.

Einerseits gibt uns das noch einmal zusätzliches Selbstbewusstsein. Andererseits wäre ich ohnehin relativ entspannt nach Östersund gefahren. Denn wie schon in den vergangenen Jahren haben wir unseren Formaufbau wieder so gewählt, dass wir möglichst auch bei der WM und zum Ende der langen Saison noch die notwendigen Akzente setzen können. Die ersten Rennen in Östersund sind deshalb vor allem als weitere Standortbestimmung zu sehen.

Unsere Ansprüche und Ziele ergeben sich aus den Ergebnissen des letzten Winters. Aber jetzt ist es erst einmal wichtig, dass wir uns in den kommenden Wochen wieder an den Wettkampfrhythmus und die entsprechenden Abläufe gewöhnen und uns die notwendige Wettkampfhärte holen.

Für die Mixed-Wettbewerbe am Sonntag haben wir Simon Schempp, Daniel Böhm und Benedikt Doll vorgesehen. Diese drei Athleten sind deshalb gleich in Skandinavien geblieben. Alle anderen konnten noch einmal nach Hause fliegen, ehe es dann nächste Woche mit den ersten Einzelrennen losgeht.“

Gerald Hönig - Foto: DSV
Gerald Hönig – Foto: DSV

Gerald Hönig, Cheftrainer Damen
„Grundsätzlich können wir mit der Saisonvorbereitung zufrieden sein. Bis auf die Schnittverletzung von Franziska Preuß und die immer wieder auftretenden Fuß-Probleme von Laura ist die Mannschaft gut durch die vergangenen Monate gekommen. Leider hat sich Laura vor Beginn des Lehrgangs in Norwegen einen grippalen Infekt zugezogen und konnte deshalb nicht mit nach Skandinavien fliegen. Inzwischen kann sie zwar wieder trainieren, wird aber zunächst einmal nicht mit in Östersund dabei sein. Aber wir gehen davon aus, dass sie in Hochfilzen wieder ins Weltcupgeschehen eingreifen kann.

Insgesamt konnten wir in der Vorbereitung die meisten Dinge umsetzen, die wir uns vorgenommen hatten. Auch wenn die Bedingungen zuletzt in Norwegen sicherlich nicht 100-prozentig optimal waren. Aber mit diesen Schwierigkeiten hatten letztendlich alle anderen Nationen auch zu kämpfen. Die hochkarätig besetzten Testrennen in Susjoen waren für uns eine gute Standortbestimmung, auch wenn wir die Ergebnisse, sowohl in die eine als auch in die andere Richtung, nicht überbewerten.

Erfreulich ist aber in jedem Fall, dass sich Miriam wieder in die Weltcup-Mannschaft zurück gekämpft hat. Auch die Entwicklung von Maren Hammerschmidt, die sich bereits seit einigen Monaten angedeutet hatte, ist absolut positiv zu bewerten. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, können beide sicherlich eine echte Verstärkung für unsere nach wie vor recht junge Mannschaft sein.

Uns ist klar, dass wir in diesem Jahr keinen Welpenschutz mehr haben werden und die Erwartungen bei den Fans nach den Ergebnissen im vergangenen Winter sicherlich gestiegen sind. Andererseits muss uns allen klar sein, dass wir uns weiterhin in einem langfristig ausgerichteten Aufbau befinden. Wir werden also auch in diesem Jahr wieder sorgfältig darauf achten, wie sich die jeweiligen Formkurven entwickeln.

Gegebenenfalls werden wir dann auch wieder reagieren müssen, um den jungen Sportlerinnen eine Wettkampfpause zur Regeneration zu geben. Denn unser Fokus wird auch diesmal wieder klar auf den Weltmeisterschaften liegen. Aber natürlich ist es auch im Weltcup unser gemeinsames Ziel, dort weiterzumachen, wo wir im letzten Winter aufgehört haben. Für die beiden ersten Rennen zum Auftakt in Schweden haben wir Franziska Preuß, Franziska Hildebrand und Vanessa Hinz vorgesehen. Wer dann in welchen Rennen an den Start gehen wird, werden wir allerdings erst final vor Ort entscheiden.“

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