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Mittwoch , 14 November 2018

DSV-Damen holen dritten Staffel-Sieg in Antholz

Theresa Fasching (Antholz) – Vor gewohnt traumhafter Kulisse geht die Antholz-Woche genauso zu Ende, wie sie begonnen hatte: Mit einem deutschen Sieg. Dabei konnte es sich das Aufgebot des DSV sogar leisten, Nadine Horchler, die Siegerin des Massenstarts, gar nicht erst aufzustellen. Weitere fehlende Athlethinnen waren vor allem Gabriela Koukalova für Tschechien und Olena Pidrushna für die Ukraine. Norwegen trat gar mit einer B-Mannschaft an.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de
Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

So gab es kaum Überraschungen auf den vorderen Plätzen. Das gesamte Rennen hindurch hielten sich das französische und das deutsche Team auf den ersten beiden Rängen, zunächst noch gemeinsam, aber vor allem Maren Hammerschmidt beim Schießen und Franziska Hildebrand beim Laufen brachten die deutsche Staffel weit in Führung. Einzig Laura Dahlmeier schwächelte heute am Schießstand. Von sechs möglichen Nachladern brauchte sie ganze fünf und vermied beim letzten stehenden Anschlag gerade noch die Strafrunde.

Die Französinnen in Top-Besetzung mit Chevalier, Braisaz, Bescond und Dorin-Habert blieben Deutschland stets auf den Fersen und liefen einen lockeren zweiten Platz ein. Die italienische Staffel hielt sich tapfer und Schlussläuferin Dorothea Wierer gelang auf der Schlussrunde das Kunststück vor Heimpublikum noch den Podestplatz klarzumachen. Auf den nächsten Rängen landeten ohne große Überraschungen die Aufgebote der Ukraine, Russland und Weißrussland mit Schlussläuferin Darya Domracheva. Für Finnland hatte heute Kaisa Mäkäräinen das seltene Vergnügen, als Schlussläuferin tatsächlich noch gebraucht zu werden (oftmals passiert der finnischen Damenstaffel das Überrundungs-Aus) und brachte ihre Staffel noch auf einen guten achten Platz.

Einen achtenswerten Erfolg erbrachte die junge Staffel aus Österreich, die ihre beste Athletin Lisa Hauser taktisch klug auf den zweiten Platz einsetzte. Immer auf Tuchfühlung geblieben lag das Team zwischenzeitlich sogar auf Platz 4 und wurde erst auf der letzten Runde von den stärkeren Schlussläuferinnen anderer Nationen auf Rang 9 durchgereicht. Dennoch ist es die Wiederholung des besten Staffelergebnisses der österreichischen Damen.

Große Verlierer waren heute vor allem die Norwegerinnen (11), die US-Amerikanerinnen (13) und die Tschechinnen (16), die allesamt mit Strafrunden bedacht im weit abgeschlagenen Feld landeten.

Auch für die Damen heißt es nun Regenerieren und Trainieren für die Weltmeisterschaft, die in zwei Wochen im österreichischen Hochfilzen beginnt.

Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de
Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

 

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