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Dienstag , 10 Dezember 2019

Drei Tiroler holen sich bei den Wikingern Feinschliff für Saisonstart

Die Österreicher Dominik Landertinger, Lisa Theresa Hauser und Felix Leitner bereiten sich in Norwegen auf die anstehende Sasion vor – Foto: Steinacher&Maier PR

Zimmer 60111 im norwegischen Trysil rennt der Schmäh: Seit diesem Frühjahr teilen sich Youngster Felix Leitner und Jung-Papa Dominik Landertinger ein Zimmer, so auch beim Trainingscamp im hohen Norden. Zwei, die sich verstehen: „Wir haben viel gemeinsam, teilen vor allem denselben Humor. Außerdem sind wir beide etwas chaotisch veranlagt, aber dafür wieder unheimlich genau und akribisch, wenn es ums Training geht“, schmunzelt Landertinger: „Hier in Trysil genießen wir jetzt vor allem die Tatsache, dass wir uns bei Traumbedingungen zu 100 Prozent auf das Training konzentrieren können.“

Beim Feinschliff vor dem Saisonstart Ende November in Östersund (SWE) geht es bei der Pillerseetal-Connection deshalb auch um ernsthaftere Themen: „Von Landi kann ich unheimlich viel lernen“, meint Leitner, der seit gut einem Jahr im PillerseeTal lebt: „Ich frage ihn schon öfters mal nach seiner Meinung und Landi steht immer mit Rat und Tat zur Seite“, so der 22-jährige dreifache Juniorenweltmeister, der im vergangenen Jahr als Vierter der Verfolgung von Oslo nur hauchdünn an seinem ersten Weltcuppodium vorbeischrammte: „Ich hatte letztes Jahr eine wirklich gute Saison. Ich war läuferisch gut drauf und auch am Schießstand hat alles super geklappt. Natürlich möchte ich daran wieder gerne anschließen, die Vorbereitungen waren super. An Ergebnissen möchte ich meine Saison aber nicht festmachen. Mein Ziel ist es, mich im Gesamtweltcup zu verbessern und zu zeigen, dass ich mich über den Sommer wieder steigern habe können“, so Leitner, der spätestens seit dem letztjährigen Saisonfinale voll in der Weltcupspitze angekommen ist.
Aber nicht nur in der Weltspitze, sondern auch im Biathlon-Mekka des PillerseeTals, seiner neuen Wahlheimat Hochfilzen, ist Leitner voll angekommen: Seit einem Jahr teilt er dort sein Leben mit seiner Freundin Anna Maria. Ebenfalls Biathletin und gebürtig aus  Hochfilzen: „Im PillerseeTal fühle ich mich pudelwohl und schätze vor allem die spitzen Trainingsmöglichkeiten.“

Landertinger möchte zurück zu alter Stärke

In Kürze startet also eine Saison, in der auch Dominik Landertinger wieder zu alter Stärke finden möchte. Anspruch: Wieder zurück in die absolute Weltspitze: „Das hat im letzten Winter einfach keinen Spaß gemacht. Wenn du von den Weltcups mit hängendem Kopf heimfährst, macht das einem Ehrgeizler, wie mir, keine Freude. Das soll sich heuer wieder ändern. Die Form stimmt, nach zwei Aufbausaisonen habe ich wieder mehr auf meinen Körper gehört und auch viele schnelle, intensive Einheiten absolviert – ein hartes Training, genauso, wie ich es eben mag.“  So auch in Trysil: „Das Training hier war bisher sehr hochwertig. Die letzten Tage werden jetzt nochmals mit intensiven Einheiten verbracht, dann geht’s wieder heim und danach noch für ein paar Tage nach Obertilliach“, so Landertinger.

Hauser mit Hilfe der Männer zum nächsten Schritt

So auch für den dritten Tiroler Export im Biathlon-Lager: Lisa Hauser trainiert seit diesem Frühjahr mit den Herren, reiste deshalb auch mit den männlichen Kollegen nach Norwegen. Gearbeitet wird am Traum vom ersten Weltcuppodest in einem Einzelbewerb. Zum Abschluss der vergangenen Saison war die 25-Jährige mit Rang fünf im Massenstart wieder einmal sehr nahe dran: „In Sachen Lauftechnik habe ich mir heuer einiges von den Burschen abschauen können. Ich muss in der Loipe Gas geben, da ist sicher noch einiges an Potenzial. Es ist an der Zeit, den nächsten Schritt zu machen“, meint die zweifache Mixed-Weltcupsiegerin.
Und so wird in Trysil noch bis 14. November hart gearbeitet. Dort, wo Fuchs und Hase sich Gute Nacht sagen. Wo man sich deshalb so richtig und ausschließlich auf den Sport konzentrieren kann. Mit einer Ausnahme: Beim gemeinsamen Bowlingausflug. Aber da wartete ein klitzekleines Problem: „Auch wenn es um nichts geht, keiner von uns kann so wirklich gut verlieren“, lacht Leitner.

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