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Samstag , 21 Juli 2018

Dorothea Wierer gewinnt zweiten Einzel-Wettkampf der Saison vor Mäkäräinen und Soukalova

Foto: Andrej Ivanov
Foto: Andrej Ivanov

Ruhpolding (Selina Juliana Sauskojus): Die deutschen Damen sind so gut in Form wie lange nicht, auch die Schießform passt. Perfekte Grundlagen für ein erfolgreiches Einzel – vor allem in Anbetracht der Ergebnisse des letzten Wochenendes. Wie auch in Östersund sicherte sich aber wieder die Italienerin Dorothea Wierer den Sieg und setzte sich vor die Finnin Kaisa Mäkäräinen und die Weltcup-Führende Gabriela Soukalova. Franziska Hildebrand verpasste das Podest um eine Sekunde.

Sechs deutsche Starterinnen machten sich heute auf die 15-Kilometer-Distanz: Miriam Gössner, Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand, Vanessa Hinz, Karolin Horchler und natürlich die derzeitige Überfliegerin Laura Dahlmeier. Die Bedingungen auf der Strecke waren ideal, perfekt präparierte Strecken und windstille Bedingungen am Schießstand sollten für alle Starterinnen gleiche und faire Bedingungen liefern.

Franziska Hildebrand sollte das Rennen für die Deutschen eröffnen. Beim ersten Schießen verfehlte allerdings ein Schuss das Ziel – jeder Fehler kostet im Einzel eine Strafminute, die auf die Laufzeit addiert wird. Der zweite Anschlag gelang Hildebrand besser. Gleichmäßig und sicher setzte sie fünf Treffer ins Schwarze. Ebenso gut gelang ihr das dritte Schießen. Mit ihrem letzten fehlerfreien Schießen konnte sich Hildebrand ihre Chancen auf ein Spitzenergebnis erhalten. Sie lag ungefähr zeitgleich mit der Weltcup-Führenden Gabriela Soukalova.

Foto: Andrej Ivanov
Foto: Andrej Ivanov

Vanessa Hinz gelangte als zweite Deutsche an den Schießstand. Sie lieferte einen guten Einstand ab, ohne Fehler kehrte sie auf die Runde zurück. Dies wollte ihr beim zweiten Schießen nicht gelingen – sie leistete sich einen Fehler. Das dritte Schießen gelang ihr jedoch wieder perfekt. Beim letzten Anschlag verfehlte ein weiterer Treffer das Ziel und so ging es mit einer zweiten Strafminute auf die letzte Runde.

Auch für Maren Hammerschmidt konnte das Publikum beim ersten Anschlag Beifall klatschen. Sie blieb fehlerfrei. Dieses Kunststück glückte ihr beim zweiten Schießen nicht, sie bekam eine Strafminute aufgebrummt. Wie auch beim ersten Anschlag blieb Hammerschmidt auch beim dritten ohne Fehl und Tadel. Der letzte allerdings kostete sie eine erneute Strafminute. So ging sie mit insgesamt zwei Fehlern in Richtung Ziel.

Laura Dahlmeier zeigt beim ersten Schießen, dass sie ihre gute Schießform in die neue Woche mitgenommen hatte. Ohne weitere Zeitbelastung konnte sie auf ihre zweite Runde gehen. Auch beim zweiten Schießen blieb die Bayerin ohne Nerven und setzte alle fünf Schüsse ins Schwarze. Wie auch die starke Konkurrenz musste aber auch Dahlmeier einen Fehler hinnehmen. Der letzte Schuss des dritten Schießens ging für sie daneben. Beim letzten Anschlag ging ihr gleich der erste erste Schuss daneben. So ging sie mit einer zusätzlichen Minute auf die letzte Runde.

Miriam Gössner patzte trotz guter Bedingungen gleich zweimal beim ersten Schießen. Beim zweiten Schießen ging Gössner ein Fehler daneben. Gössner schien heute keine fehlerfreie Serie gelingen zu wollen. Auch beim dritten Schießen packte sich die 25-jährige zwei Strafminuten auf die Rechnung. Beim letzten Schießen ging ein weiterer Schuss daneben. Mit sechs Fehlern insgesamt ging sie auf ihre letzte Runde.

Karolin Horchler stellte beim ersten Schießen unter Beweis, was für eine exzellente Schützin sie ist. Sie blieb zunächst fehlerfrei. Beim nächsten Anschlag verschoss sie allerdings die letzten beiden Schüsse und musste zwei Strafminuten in Kauf nehmen. Der dritte und zweite Liegendanschlag gelang ihr wiederum ohne Fehler. Mit einem letzten fehlerfreien Schießen erhielt sich Horchler die Chancen auf Weltcup-Punkte.

Am Ende wurde Franziska Hildebrand mit ihrem vierten Platz die beste Deutsche. Laura Dahlmeier sicherte sich mit dem neunten Platz einen Top Ten-Rang. Maren Hammerschmidt kam auf Rang 22 ins Ziel, Vanessa Hinz auf 24. Karolin Horchler verpasste mit Platz 44 knapp die Punkteränge, Miriam Gössner lief mit sechs Fehlern auf Rang 59.

Am Sonntag geht es für die Damen um 11.45 Uhr weiter mit der Staffel. Die Herrenstaffel findet morgen um 15.30 Uhr

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