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Samstag , 15 Dezember 2018

Die Olympiasaison 2017/18 – ein ganz besonderer Biathlonwinter – oder doch nicht? Gerald Hönig gibt ein Update zur Vorbereitung

Katharina Kupper – Deutschland schwitzt in diesen Tagen des Öfteren in der sommerlichen Hitze und doch verfliegt die Zeit wie im Flug, sodass bereits in drei Monaten die nächste Biathlonsaison vor der Tür steht – und mit ihr die olympischen Winterspiele im südkoreanischen Pyeongchang (9.-25. Februar 2018). Im Interview mit der IBU erläuterte Frauen-Bundestrainer Gerald Hönig nun seine Sicht der Dinge auf diese ganz besondere Saison, auf die die Sportler oft mehrere Jahre hinarbeiten.

Gerald Hönig (GER) – Foto: Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

An der mannschaftlichen Stärke der deutschen Biathlondamen besteht kein Zweifel, nicht zuletzt durch ihre Dominanz der Staffelwettbewerbe im letzten Winter. Aber auch die Einzelresultate der noch sehr jungen Mannschaft waren konstant gut, egal ob man sich Maren Hammerschmidt, Franziska Hildebrand, oder auch Vanessa Hinz anschaute. Durch den Weltcupgesamtsieg und ihre fünf WM-Goldmedaillen war Laura Dahlmeier eine Klasse für sich. Dementsprechend groß sind jetzt die Erwartungen. Und so ist es sicherlich nicht verwerflich, dass Gerald Hönig realistisch in die neue Saison blickt und weiß, dass die Mannschaft nicht gut damit beraten ist, den Olympiawinter als etwas Besonderes darzustellen. „Unsere Erfolge der vergangenen Jahre haben die Messlatte ziemlich hoch gelegt. Es wird nicht einfach, das zu wiederholen, und wir gehen auch nicht davon aus“, so Hönig. „Vor drei Jahren haben wir ein Konzept für dieses junge Frauen-Team erstellt und uns gefragt: Was wollen wir erreichen und wo stehen wir aktuell? Wie viel können wir von ihnen erwarten und wie können wir die Herausforderungen kontinuierlich steigern? Das ist der Weg, dem wir seither stetig folgen wollen“, erläuterte Hönig.

Dass dieser Weg der Richtige ist, hat sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt. „Wir arbeiten weiterhin an der Basis der Dinge, die bereits in der Vergangenheit gut funktioniert haben. Und ich denke, dass wir da auf einem guten Weg sind“, gibt sich auch der Bundestrainer optimistisch.

Mehrere, hervorragend ausgestattete Trainingszentren an unterschiedlichen Orten in Deutschland mit den jeweiligen Betreuern bieten individuelle Trainingsbedingungen. Denn obwohl es einen übergeordneten Trainingsplan gibt, so sind geringfügige Anpassungen für jede einzelne Athletin zwingend notwendig, um das Training optimal auf sie abzustimmen. Es ist genau diese Kombination aus einem festen Grundkonzept, der Freiheit der einzelnen Betreuer innovative Ideen einzubringen, sowie einem gemeinsamen Ziel, die nach Ansicht von Gerald Hönig den Schlüssel des Erfolgs stellt.

Dank dieses eingespielten Systems ist Gerald Hönig also durchaus zufrieden mit der Vorbereitung.

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