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Mittwoch , 21 Februar 2018

Deutsches Quartett fliegt zum Mixed-Staffel-Triumph in Canmore

Mixed-Staffel_CanmoreCanmore (Selina Juliana Sauskojus) – Das deutsche Quartett trat in der Mixed-Staffel als Favorit an den Start. Und diesem Status wurde es mehr als gerecht. Mit mehr als einer Minute Vorsprung auf die zweitplatzierten Italiener und die drittplatzierten Norweger lieferten die Deutschen ein perfektes Rennen.

Franziska Hildebrand, Franziska Preuss, Arnd Peiffer und Simon Schempp sollten heute die glorreichen Vier sein, die gegen eine Konkurrenz antrat, die zum großen Teil ohne ihre erste Garde an den Start ging. Die Norweger, die Russen und die Franzosen schonten ihre stärksten Kräfte – gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Staffel. Nichtsdestotrotz: auch die Tschechen und die Italiener galt es auf dem Zettel haben.

Franziska Hildebrand eröffnete die Mixed-Staffel für das deutsche Team. Sie lief in der ersten Runde vorneweg. Dorothea Wierer meisterte das Schießen wie so oft am besten und setzte sich vor der Amerikanerin Dunklee und der Kasachin Raikova in Führung. Franziska Hildebrand schoss einen Fehler, hatte jedoch Probleme beim Nachladen. Trotzdem verwandelte sie den letzten Schuss sicher und ging auf Position 10, 19 Sekunden nach der Italienerin, auf die Strecke zurück. Die Tschechin Vitkova schoss ihre Staffel vorzeitig aus dem Rennen – sie musste gleich dreimal in die Strafrunde.

Beim Stehendschießen wackelte die Italienerin und büste die Führungsposition ein. Die Schweizerin Selina Gasparin übernahm die Spitze. Hildebrand blieb fehlerfrei und setzte sich auf den dritten Platz, sieben Sekunden hinter der Schweizerin.

Nahezu zeitgleich übergaben die ersten drei auf ihre Nachfolgerinnen – Selina Gasparin auf ihre Schwester Aita, Dorothea Wierer auf Karin Oberhofer und Franziska Hildebrand auf Franziska Preuss.

Franziska Preuss schoss beim Liegendschießen am schnellsten fehlerfrei und verließ den Schießstand als erste, dicht gefolgt von Aita Gasparin. Karin Oberhofer, die auf der ersten Runde ein enormes Tempo vorgelegt hatte, schoss viermal daneben und musste einmal in die Strafrunde. Auf die dritte Position schoss sich die Amerikanerin Hannah Dreissigacker, verfolgt von der Norwegerin Synnoeve Solemdal.

Das Stehendschießen hatte Preuss mit einem Nachlader beendet, bevor die Konkurrenz den ersten Schuss setzen konnte. Ihr folgte dreizehn Sekunden später die Norwegerin. Zeitgleich gingen die Schwedin Brorsson und die Amerikanerin Dreissigacker auf den Positionen 3 und 4 auf die letzte Runde.

Preuss übergab in der Wechselzone auf Arnd Peiffer. Solemdal wechselte 23 Sekunden später auf Alexander Os. Die Schwedin schickte Tobias Arwidson ins Rennen, die Amerikanerin Tim Burke.

Beim seinem ersten Schießen traf Arnd Peiffer auf Anhieb alle fünf Scheiben und konnte 33 Sekunden vor dem Schweden auf die zweite Schleife gehen. Alexander Os und Tim Burke folgten kurz darauf. Lukas Hofer ging als fünfter mit 54 Sekunden Rückstand zurück auf die Strecke.

Schnell wie ein Simon Eder oder eine Dorothea Wierer verwandelte Arnd Peiffer seine letzten fünf Schüsse im stehenden Anschlag und baute somit Druck auf die Konkurrenz auf. Alle Verfolger mussten nachladen. Alexander Os ging nach 56 Sekunden als erster Verfolger auf die Strecke, den Italiener Lukas Hofer dicht auf den Fersen.

Arnd Peiffer lief eine herausragende letzte Runde und baute den Vorsprung bis zum Wechsel auf Simon Schempp auf 1:02 Minuten. Hofer wechselte auf seinen Kollegen Dominik Windisch, dicht gefolgt vom norwegischen Schlussläufer Bogetveit.

Simon Schempp ließ auf seiner ersten Runde nichts anbrennen und baute sukzessive den Vorsprung auf Windisch und Bogetveit aus.

Beim Liegendschießen erlaubte sich Schempp einen Nachlader. Der Italiener und der Norweger blieben beide fehlerfrei, gingen aber dennoch mit einem Rückstand von über einer Minute auf die Runde zurück. Auf Positionen 4 und 5 hatten sich der Russe Slepov und der Amerikaner Bailey gesetzt. Der Abstand zu Schempp betrug für sie bereits 1:44 Minuten.

Trotz einem erneuten Nachlader konnte Simon Schempp befreit auf die letzte Runde gehen und den Vorsprung sogar noch erhöhen. Die Verfolger Windisch und Bogetveit folgten dem Deutschen nach eineinhalb Minuten auf die Runde. Sechzehn Sekunden später folgte der Kanadier Green.

Es war ein souveräner Sieg des deutschen Quartetts, der große Hoffnungen für die Weltmeisterschaften in Oslo macht. Die Italiener errangen trotz Strafrunde den zweiten Platz. Die Norweger sicherten sich mit der zweiten Garde Rang 3.

Am Donnerstag geht es im US-amerikanischen Presque Isle um 16.30 Uhr mit dem Sprint der Herren weiter.

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