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Samstag , 17 November 2018

Deutscher Skiverband zieht Konsequenzen nach Dopingfall Sachenbacher-Stehle

Foto: Fotolia.com

Planegg (Karl-Heinz Merl) – Nach dem Dopingfall von Evi Sachenbacher-Stehle bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi zeigte der Deutsche Skiverband (DSV) erste Reaktionen und plant einschlägige Veränderungen im Bereich der Nahrungsergänzungsmittel.

„Beim DSV beschäftigt man sich sehr intensiv mit dieser Thematik und wie man die Athleten noch besser darüber informieren und auch entsprechende Kontrollen durchführen kann“, so DSV-Pressesprecher Stefan Schwarzbach gegenüber dem Bayerischen Rundfunk (BR).

Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi war Evi Sachenbacher-Stehle nach ihrem vierten Platz im Massenstart über 12,5 km positiv auf die verbotene Substanz Methylhexanamin getestet worden. Bei der späteren Befragung durch die Anti-Dopingkommission hatte die Reit im Winklerin zugegeben, Nahrungsergänzungsmittel ihres privaten Mentaltrainers nicht ausreichend kontrolliert haben zu lassen. Das Urteil der Internationalen Biathlon Union (IBU) wird in den kommenden Wochen erwartet.

Laut Angaben von Stefan Schwarzbach wird beim DSV derzeit geprüft, ob und wie man das bereits vorhandene Angebot an Nahrungsergänzungsmitteln erweitern kann. „Wenn alles planmäßig läuft, dann sind wir beim DSV im Herbst soweit, dass der Fall Sachenbacher-Stehle eine einmalige Sache war“, so Schwarzbach.

Schwarzbach bestätigte gegenüber dem BR auch, dass der oberbayerische Mentaltrainer, mit dem Sachenbacher-Stehle zusammengearbeitet hatte, auch noch weitere Athleten aus dem Bereich Wintersport und Sommersport betreute. Auf anraten des DSV, der alle betroffenen Athleten informiert hat, sollen die in Frage kommenden Nahrungsergänzungsmittel nochmals von einer unabhängigen Stelle kontrolliert werden. „Nach letztem Stand der Dinge haben alle betroffenen Athleten dies sofort getan und wir gehen davon aus, dass dies ein Einzelfall bleiben wird“, sagte Schwarzbach weiter.

Um das Problem mit Nahrungsergänzungsmittel, die mit Dopingsubstanzen verunreinigt sind, in den Griff zu bekommen, beschäftigt sich die Anti-Doping-Kommission zusammen mit Medizinern und Trainern sehr intensiv. Da Nahrungsergänzungsmittel rechtlich zu Lebensmitteln zählen, sind sie kein Medikament und daher auch nicht verschreibungspflichtig.

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