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Mittwoch , 19 September 2018

Deutsche Damenstaffel bei Antholzer Windlotterie am erfolgreichsten

Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

Antholz (Carina Borcherding) – Nachdem schon die deutsche Herrenstaffel heute Vormittag als 2. auf dem Podest gelandet war, schafften es nachmittags nun auch die Damen – und standen gleich ganz oben. Das Quartett, bestehend aus Franziska Hildebrand, Franziska Preuss, Luise Kummer und Laura Dahlmeier, hatte im Ziel 35 Sekunden Vorsprung auf die Tschechinnen, die zum vierten Mal in vier Staffelrennen unter die besten 3 kamen. Den dritten Platz belegte die Staffel aus der Ukraine.

Pünktlich zu Rennbeginn veränderte sich das Antholzer Wetter. Mit der Sonne, die die 20.000 Zuschauer wärmte, zogen immer wieder starke kalte Windböen durch das Stadion. Sie machten das Schießen zu einer wahren „Windlotterie“: Einzig die tschechische Staffel kam ohne Strafrunden, dafür aber mit vielen Nachladern durch. Die Gewinnermannschaft aus Deutschland hatte 2 Extrarunden zu Buche stehen, die Franziska Hildebrand im stehenden Anschlag schoss. Sie hatte mit einer so starken Windböe zu kämpfen, dass ihr, wie auch bei anderen Athletinnen im Verlauf des Rennens zu sehen, der Schnee um die Ohren geweht wurde. Dementsprechend lange waren heute auch die Schießzeiten. Mit von allen vier Athletinnen zusammenaddierten Zeiten, hatte die Mannschaft aus Kanada noch die kürzesten Schießstandbesuche. Doch 7:19 Minuten sind im Vergleich zu sonstigen Zeiten natürlich schon ein Wahnsinn. Viele Athletinnen warteten die Böen ab, doch mit der Zeit wurden die Beine immer müder und somit ein fokussiertes Schießen schier unmöglich.
Die schwierigen Windverhältnisse sorgten auch dafür, dass die Athletinnen auf der Strecke kaum zum Laufen kamen und fast stehen blieben.

Es herrschten schwierige Bedingungen bei der Damenstaffel in Antholz: Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

Pech hatte auch Franziska Preuss bei ihrem Lauf: Die Schweizerin Elisa Gasparin blieb in einer Abfahrt am Stock der Deutschen hängen. Dieser brach und es dauerte lange, bis ein passender Ersatzstock gereicht wurde. Dennoch konnte Preuss Plätze und Zeit gutmachen, die durch die Strafrunden von Hildebrand auf der Anzeige standen. Sie übergab auf Luise Kummer, welche nach einem guten Rennen  Schlussläuferin Laura Dahlmeier auf die Strecke schickte. Dahlmeier blieb, dank einigermaßen guten Windverhältnissen am Schießstand, sowohl im liegenden, als auch im stehenden Anschlag fehlerlos und brachte ihre Mannschaft somit auf den ersten Rang.
Im Ziel standen bereits ihre Teamkolleginnen bereit, um gemeinsam mit Dahlmeier den zweiten deutschen Staffelsieg in dieser Saison zu feiern.
Ein toller Tag für die junge Mannschaft des DSV!

Jetzt ist erstmal Pause für alle Athletinnen.
Der nächste Weltcup wird erst Anfang Februar im tschechischen Nove Mesto stattfinden.

Rang 2: Team Tschechien – Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

 

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