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Montag , 23 April 2018

Deutsche Damen gewinnen zweite Staffel der Saison vor Frankreich und Norwegen

Theresa Fasching (Ruhpolding) – Bei Tauwetter und nassen Loipen bekamen die Zuschauer in der Chiemgau Arena von Ruhpolding eine Damenstaffel geboten, die bis zur Ziellinie spannend blieb. Die großen Abwesenden des Tages waren Marie Dorin-Habert (FRA), Dorothea Wierer (ITA) und Fanny Horn Birkeland (NOR), was sich allerdings im Ergebnis ihrer Teams kaum bemerkbar machte. Nach Krankheitspause meldeten sich hingegen Franziska Preuß (GER) und Tiril Eckhoff (NOR) zurück.
Bei der deutschen Staffel fehlte zwar Franziska Hildebrand, war aber mit Vanessa Hinz, Maren Hammerschidt, Franziska Preuß und Laura Dahlmeier trotzdem so gut aufgestellt, dass am Ende der Sieg für das Quartett heraussprang.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

Insgesamt verlief die erste Runde recht unspektakulär, sechs Teams gelang ein gutes Schießergebnis, sodass sie in einer größeren Gruppe hinter Finnland übergeben konnten. Dies waren Schweden, Frankreich, Tschechien, Deutschland, Italien und Österreich. Einzig Polen und die USA mussten Federn lassen. Die polnische Startläuferin Kinga Mitoraj fasste schon beim ersten Liegendschießen drei Strafrunden aus, was für Polen praktisch schon das Ende des Rennens bedeutete. Bei den USA leistet sich ausgerechnet Susan Dunklee gleich zu Beginn drei Nachlader, sodass auch sie weit zurückfiel. Kaisa Mäkäräinen, als wohl schnellste Läuferin des Feldes und beste des finnischen Teams zog weit davon, leistete sich liegend zwar einen Nachlader, übergab aber trotzdem mit 20 Sekunden Vorsprung an ihre Landsfrau Laura Toivanen.

Auf der zweiten Runde holte die Verfolgergruppe rasch die viel schwächere Laura Toivanen ein. Die laufstarke Französin Justine Braisaz konnte sich sogar bis zum ersten liegenden Anschlag wieder von der Gruppe absetzen. Maren Hammerschmidt leistete sich hier einen Nachlader, dafür schoss die Norwegerin schnell und fehlerfrei, sodass Hilde Fenne als erste den Schießstand wieder verlassen konnte. Ihr folgten Justine Braisaz und Maren Hammerschmidt, die bald zu ihr aufschlossen, mit etwas Abstand auch noch Sanfilippo (ITA) und Innerhofer (AUT).

Beim stehenden Anschlag schließlich konnte Braisaz gerade noch die Strafrunde verhindern. Wiederum ging Hilde Fenne als erste zurück auf die Loipe mit Maren Hammerschmidt dicht im Nacken. Tschechien und Finnland fassten hier eine Starfrunde aus und fielen damit weit zurück.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

In der dritten Runde liefen Franziska Preuß für Deutschland und Alexia Runggaldier für Italien beinahe die gesamte Strecke gemeinsam vorneweg. Für Weißrussland startete nun Darya Domracheva, die für ihr Team Sekunde um Sekunde aufholte, dabei aber nur bis an den sechsten Platz herankam. Schon hier kristallisierten sich die fünf stärksten Teams heraus: Ukraine, Italien, Deutschland, Norwegen und Frankreich lagen praktisch eine Minute vor der sechstplatzierten. In dieser Konstellation wurde schließlich auch an die Schlussläuferinnen übergeben.

Zu fünft kam man beim Schießplatz an, Italien fiel dabei als erstes zurück, denn Nicole Gontier leistete sich hier ganze drei Nachlader. Das Stehendschießen schließlich beendete Marte Olsbu als erste, während Laura Dahlmeier eine Nachladepatrone benötigte und mit zehn Sekunden Rückstand folgte, Olena Pidhrushna und Celia Aymonier weitere zehn Sekunden dahinter. Auf der Schlussrunde schließlich ließen sich die schnellsten Läuferinnen des Feldes nicht lange bitten. Noch auf dem letzten Kilometer überholten sowohl Dahlmeier als auch Aymonier die Norwegerin, sodass dem norwegischen Team, das bei acht Schießeinlagen nur eine einzige Nachladepatrone benötigte, noch auf den dritten Platz zurückfiel.

Es siegte Deutschland mit 6 Nachladern vor Frankreich mit 7. Die ersten vier Teams kamen innerhalb von 10 Sekunden ins Ziel. Eine solch knappe Entscheidung in Staffelrennen ist den Zuschauern nur selten vergönnt.

In Abwesenheit von Dorothea Wierer erreichte Italien einen exzellenten fünften Platz. Gabriela Koukalova brachte ihr tschechisches Team auf der Schlussrunde noch auf Rang 6. Die Österreicherinnen, zwischenzeitlich auf Rang 12 zurückgefallen, erreichen den für sie großartigen neunten Platz, was vor allem einer sehr guten Leistung der Schlussläuferin Dunja Zdouc zu verdanken war. Die Schweiz erreicht mit 11 Nachladern nur Rang 14, direkt hinter den heute enttäuschenden Russinnen.

Foto: Andrei Ivanov
Foto: Andrei Ivanov

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