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Mittwoch , 18 Oktober 2017

Der Pokal kommt aus dem Bayerischen Wald!

Foto: JOSKA

Bodenmais (JOSKA) – Der Franzose Martin Fourcade wird seinen sechsten Weltpokal nach in dieser Saison in Händen halten. Für Laura Dahlmeier ist es der Erste. Kaisa Mäkäräinen, Magdalena Neuner oder auch Ole Einar Bjoerndalen haben einige dieser Exemplare zu Hause in den Vitrinen stehen. Die Rede ist von der Weltcup-Trophäe für den besten Biathleten oder die beste Biathletin einer Saison – den Weltpokal!
Die „große Kristallkugel“ – wie sie bei Athleten und Fans gleicher maßen in aller Munde ist – stammt aus dem niederbayerischen Bodenmais und wird beim Weltcup-Finale der Biathleten am Holmenkollen von Oslo wieder hoch im Kurs stehen.

In einem Hühnerstall begann alles!

Der Ort des Entstehens der Glaspokale für den Wintersport war ein einfacher Hühnerstall. JOSKA-Firmenchef Josef Kagerbauer erinnert sich noch gut an die „zaghaften Anfänge“, wo er in einer alten Scheune in den 60er Jahren die ersten Glaspokale produziert hat. Inzwischen produziert JOSKA jedes Jahr neben dem Biathlon-Weltpokal, der exklusiv für die Internationale Biathlon Union (IBU) gefertigt wird, auch die Tophäen für die Vierschanzentournee, für Rodler oder Bobfahrer, Snowboarder und den FIS-Skiweltpokal für die Ski-Asse. Aber auch spezielle Glaspokale wie der Biathlon-Award oder der BR-Winterstar kommen aus Niederbayern.

Foto: JOSKA

Seit mehreren Jahren produziert nun JOSKA in Bodenmais die zwei 9 kg schweren, großen IBU-Weltcup-Pokale für die Gesamtsieger sowie 13 kleine, 6 kg schwere, Disziplin-Weltcup-Pokale, die in ihrer Einzigartigkeit eine Komposition verschiedenster Glasveredelungstechniken wiederspiegeln.
Aus einer glühenden, 1200° heißen Glasschmelze formen die Glasmacher in ihrer schweißtreibenden, künstlerischen Arbeit den Rohling der Weltcupkugel. Nach 10stündiger Abkühlung gelangt der Kristall zum Kunstglasschleifer, der mittels Diamantscheiben das unverkennbare Design in die Kristallkugel schleift. Die Logos der IBU sowie die Nennung der Disziplinen und nicht zuletzt alle Austragungsorte auf einer Weltkarte werden in einer einzigartigen, von der Firma JOSKA streng geheim gehaltenen Technik ins Glas eingraviert.

Foto: JOSKA

Die hohen Qualitätsanforderungen, die die IBU und nicht zuletzt auch die Firma JOSKA an sich selbst richtet, geben den Ausschlag bei der Qualitätskontrolle, welche Kristallkugel den Weg in die Hände des Siegers schafft oder mit kleinen Unregelmäßigkeiten den Weg zurück zur Glasschmelze geht. Denn die IBU-Weltcupkugel ist ein Produkt, das exclusiv gefertigt wird und darf zu keinem anderen Zweck verwendet werden.
Mit speziell angefertigten Versandkoffern werden die IBU Pokale von der Firma JOSKA in Bodenmais versandt.

Technische Daten:
Material:  Hochwertiges Kristallglas
Veredelung:  Diamantschliff
Logos  Feinstgravurtechnik
Gewicht: 6 kg (kleine Kugel) / 9 kg (große Kugel)

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