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Donnerstag , 22 November 2018

Darja Domratschewa: „Diese Rennpause inspiriert mich“

Darya Domracheva (BLR). Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer
Darya Domracheva (BLR). Photo: GEPA pictures/ Hans Osterauer

Hochfilzen (Kornspitz-Sport) – 3 Olympische Goldmedaillen 2014 in Sotschi, Gesamt-Weltcup-Sieg 2015 – Darja Domratschewa hat dem Biathlon-Sport in der jüngsten Vergangenheit eindrucksvoll den Stempel aufgedrückt. Die 29-jährige Ausnahme-Athletin aus Weißrussland hat nach der Erkrankung an Pfeifferschem Drüsenfieber entschieden, im Winter 2015/16 keine Rennen zu bestreiten. Somit blieb Zeit, um im Rahmen des Weltcups in Hochfilzen bei einem Kornspitz-Frühstück in gemütlicher Atmosphäre zu plaudern.

Darja „Dasha“ Domratschewa beim Kornspitz-Frühstück über…

…ihre Liebe zu Österreich: „Die perfekten Strecken und die wunderbare Natur hier in Österreich sind inspirierend für Körper und Geist. Ich fühle mich hier immer richtig wohl.“

…ihren stressfreien Sommer 2015: „Du fühlst dich frischer und freier, wenn du nicht das ganze Jahr mit einem Tunnelblick durchs Leben läufst. Man bekommt eine völlig neue Sichtweise auf das Leben generell und den Sport.“

…ihren Gesundheitszustand und den aktuellen Trainingsalltag: „Ich habe die Krankheit überwunden und fühle mich sehr gut. Ich trainiere jeden Tag und genieße es. Ich bin glücklich, auf den Skiern zu stehen. Ich trainiere an den Basics, aber noch nicht intensiv. Und das ganz ohne Druck. Das tut meiner Seele sehr gut. Ich liebe den Biathlon-Sport einfach nach wie vor von ganzem Herzen. Aber ich genieße es derzeit auch, mehr Freizeit zu haben.“

…ihre Gefühle beim Zuschauen: „Ich verfolge die Rennen mit einem sehr guten Gefühl. Denn ich habe die Entscheidung, die Saison auszulassen, nicht von einer Sekunde auf die andere getroffen. Das war eine sehr gut überlegte Entscheidung, die absolut richtig war und gut für mein gesamtes Leben ist. Die Rennpause inspiriert mich und mein Körper sagt ‚Danke‘. Die Jagd nach all den Erfolgen ist cool, aber die Gesundheit muss immer an erster Stelle stehen.

Das Zuschauen bei den Rennen motiviert mich für meine Zukunft, und es bringt mir aufgrund der neuen Sichtweise neue und wichtige Aufschlüsse.“

…Gerüchte über ein vorzeitiges Comeback in diesem Winter: „Nein, da ist sicher nichts dran an diesen Gerüchten. Ich trainiere in aller Ruhe, nutze die Zeit zur Regeneration und lege dann einen Neustart hin! Läuft alles nach Plan, dann wird das in der Saison 2016/17 sein.“

…ihr „neues“ Leben nach drei Mal Gold bei Olympia: „Ich bin ein Mensch, der eigentlich nicht in die Vergangenheit, sondern nach vorne schaut. Die Leistungen von Sotschi inspirieren mich aber für meine Zukunft. Die Art und Weise, wie ich da über mich hinausgewachsen bin. Als Mensch habe ich mich dadurch nicht verändert. Das Interesse an meiner Person hat sich dadurch aber natürlich geändert. Und der Biathlon-Sport ist in meiner Heimat Weißrussland jetzt sehr beliebt. Ich hoffe, dass wir schon sehr bald auch ein Weltcup-Rennen in Weißrussland austragen werden!“

 

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