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Samstag , 17 November 2018

Biathlon-WM Nove Mesto (CZ) – Zwischenfazit: Norweger dominieren WM und DSV-Skijäger enttäuschen auf ganzer Linie!

Bei der Biathlon-Weltmeisterschaft im tschechischen Nove Mesto sind fünf von insgesamt elf Entscheidungen gefallen. Zeit, ein kleines Zwischenfazit zu ziehen.

Emil Hegle Svendsen hat Gold im Visier!

Die dominierende Nation ist Dank Emil Hegle Svendsen und Tora Berger wieder einmal Norwegen. Schon beim Auftaktwettbewerb, der Mixedstaffel haben beide ihr erstes Gold bei den Titelkämpfen in Tschechien geholt. Svendsen, der sich wie schon im gesamten Weltcup ein unerbittliches Duell mit Martin Fourcade liefert, gewann zudem noch den Sprint und die Verfolgung. Damit erhöhte der Tondheimer seine WM-Bilanz auf nunmehr 10 WM-Titel.

Bei den Damen ist seine Landsfrau Tora Berger die dominierende Athletin. Die 31jährige aus Ringerike holte zwei Goldmedaillen (Mixedstaffel und Verfolgung) sowie ein Mal Silber im Sprint. Für Berger waren es bereits die Medaillen 13, 14 und 15 (6 x Gold, 4 x Silber, 5 x Bronze) bei Weltmeisterschaften. Die Führende im Gesamtweltcup gilt auch im Einzel über 15 km sowie beim Massenstart als die Top-Favoritin auf den WM-Titel.

Deutsche Skijäger mit ernüchternder Bilanz!

Im Jahr ein nach den Rücktritten von Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner und Michael Greis fällt die Bilanz beim Deutschen Skiverband mehr als ernüchternd aus. Erstmals seit über 16 Jahren haben die DSV-Athleten bis zu diesem Zeitpunkt einer WM noch keine einzige Medaille geholt. Bereits in der Mixedstaffel zum Auftakt der Wettbewerbe wurde man nur 13. – eine riesige Enttäuschung für das erfolgsverwöhnte Biathlon-nation Deutschland. Auch bei den folgenden Einzelwettbewerben Sprint und Verfolgung lief es alles andere als berauschend. Bei den Damen reichte es zumindest für zwei Plätze unter den Top-Ten für Miriam Gössner (6. im Sprint) und Andrea Henkel (6. Verfolgung). Bei den Herren sieht die Bilanz noch schlechter aus. In beiden Einzelrennen konnte sich kein einziger DSV-Athlet unter den Top-Ten platzieren. Bester war WM-Debütant Erik Lesser als 12. im Sprint. Andreas Birnbacher ist einfach nur ratlos: „Es ist wie verhext. Wenn wir wüßten, woran es liegt, würden wir es sofort ändern.“ Auch bei DSV-Sportdirektor Thomas Pfühler fällt die Zwischenbilanz wenig erfreulich aus und kündigt eine knallharte Aufarbeitung an.

Aber auch einige anderen Biathlon-Großnationen hat so ihre Probleme in Nove Mesto: Allen voran die Russen. Nachdem Dmitry Malyshko eine sicher geglaubte Medaille als Schlußläufer in der Mixedstaffel vergab, läuft des bei den Russen auch nicht wie erhofft. Lediglich bei der Verfolgung der Herren erkämpfte sich Anton Shipulin eine Bronzemedaille – die erste für Russland. Bei den Damen stehen zwei vierte Plätze von Olga Zaitseva als beste Ergebnisse zu Buche. Auch bei den Österreichern läuft es alles andere als zufriedenstellend. Ein fünfter Rang von Dominik Landertinger bei der Verfolgung ist die beste Platzierung für die Skination Austria.

Dafür warten die vermeintlich „kleinen“ Nationen mit Erfolgen auf. So z.B. die Ukraine, die bei den Damen im Sprint mit Olena Pidhrushna und Vita Semerenko mit Gold und Bronze gleich zwei Medaillen holte. Pidhrushna setzte noch eins drauf und wurde in der Verfolgung Dritte. Die Lokalmatadoren aus Tschechien sorgte gleich bei der Mixedstaffel mit dem dritten Rang für eine echte Überraschung.

Fortgesetzt wird die erste Biathlon-WM in Tschechien am 13.02.2013 mit dem Einzel der Frauen über 15 km sowie einen Tag später bei den Männern mit dem Einzel über 20 km. Dann folgen am 15.02.2013 die Staffel der Frauen und am 16.02.2013 die Herren-Staffel. Den Abschluß der Wettbewerbe bilden dann die beiden Massenstart-Rennen am 17.02.2013.

Für Biathlon-News.de: Karl-Heinz Merl

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