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Samstag , 17 November 2018

Biathlon-Weltcup Sotschi 2013: Martin Fourcade entreißt Andy Birnbacher Sieg im Einzel von Sotschi!

Hinter Gesamtweltcup-Sieger Martin Fourcade (FRA), der sich mit seinem siebten Saisonsieg auch die Kristallkugel im Einzel sicherte, wurde Andreas Birnbacher Zweiter im Einzel von Sotschi (RUS). Bei der Generalprobe für die Olympischen Spiele im kommenden Jahr belegte Viessmann-Athlet Serhiy Semenov (UKR) Platz drei, Benedikt Doll aus dem Viessmann Nachwuchsteam wurde hervorragender Sechster.

Birnbacher überzeugte vor allem am Schießstand mit einer fehlerfreien Leistung und konnte sich lange Hoffnungen auf seinen dritten Saisonsieg machen. Noch nach dem letzten Schießen lag er 16 Sekunden vor Fourcade, der bereits im ersten Liegendanschlag seinen einzigen Fehler geschossen hatte. Mit einer unwiderstehlichen Schlussrunde auf den schweren Strecken im Kaukasus konnte der Franzose den Deutschen aber noch abfangen und kam mit 6,9 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Youngster Benedikt Doll profitierte derweil vom hohen Grundtempo Birnbachers, mit dem er mehrere Runden zusammen laufen konnte, doch auch ohne die Unterstützung seines Teamkollegen wusste er zu überzeugen und leistete sich nur im ersten Stehendschießen eine Strafminute. Im Ziel war es genau diese Minute (+59,3 sec.), die ihm zum Sieger und zu einer mittleren Sensation fehlten.

Die anderen Deutschen lieferten leider keine positiven Schlagzeilen und landeten allesamt jenseits der besten Dreißig: Die Viessmann-Athleten Arnd Peiffer (zwei Strafminuten) und Florian Graf (drei Strafminuten) landeten auf den Rängen 35 und 42, Erik Lesser konnte an seine gute Form von Oslo nicht anknüpfen, schoss drei Fehler und kam als 45. ins Ziel. Christoph Stephan, der Vize-Weltmeister im Einzel von 2009, wurde bei seinem Weltcup-Comeback nach langer Pause 56. und Daniel Böhm stieg aus.

Benedikt Doll – Foto: Viessmann-Werke

Statements:

Andreas Birnbacher, 2. Platz: „Als Martin (Fourcade) auf die Schlussrunde ging, habe ich schon gewusst, dass es wahrscheinlich nicht reichen wird. Meine Schlussrunde war nicht die Beste, weil ich in der zweiten Runde etwas überzogen hatte. Was Martin dieses Jahr leistet, ist wirklich außergewöhnlich. Ich bin mit Platz zwei super zufrieden.“

Arnd Peiffer, 35. Platz: „Das war nicht so klasse heute. Ich habe heute einfach nicht meinen Rhythmus gefunden. Das viele Umtreten in den Abfahrten kostet ziemlich viel Kraft. Für mich war’s heute eine einzige Quälerei. Ich hatte einfach nicht den besten Tag.“

Benedikt Doll, 6. Platz: „Ich hatte Superski, da läuft es sich natürlich ganz anders. Außerdem konnte ich mich einige Runden an Andreas (Birnbacher) dranhängen. Ich kann die Weltcuprennen ganz entspannt angehen. Ich hab’ meine Medaillen bei der EM schon geholt.“

Text und Fotos: Viessmann-Werke

 

 

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