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Montag , 23 April 2018

Biathlon-Weltcup Oslo: Norweger Bö und die Zehntelsekunde zum Glück am Holmenkollen!

Oslo – Nach dem Kanadier Jean-Philippe Leguellec, dem Deutschen Andi Birnbacher, dem Slowenen Jakov Fak, den Russen Dimitri Malyschko und Anton Shipulin, dem Franzosen Martin Fourcade und dem norwegischen Weltmeister Emil Hegle Svendsen kam Hausherr Tarjei Bö zum Sieg beim heutigen 10 km-Sprint der Herren am Holmenkollen in der norwegischen Oslo.
Bö siegte in einer Gesamtzeit von 25:44,5 Minuten und verwies am Ende den Franzosen Martin Fourcade um eine lächerliche Zehntelsekunde auf den zweiten Rang. Der französische Gesamtweltcupsieger des Vorjahres vergab eine bessere Platzierung, weil er zwei Mal in die Strafrunde musste. Mit knapp acht Sekunden Rückstand auf Bö kam der Ukrainer Andrej Derisemlja auf Platz drei ins Ziel. Für den Osteuropäer, der mit einer Körperlänge von 194 cm Körpergröße seine Konkurrenten überragt, war diese Position das Ergebnis eines überragenden Rennens.

Dominik Landertinger aus Österreich belegte den vierten Platz (+17,6/1) und verwies den Russen Alexander Logikow (+18,3/0) auf Rang fünf. Simon Fourcade (+28,9/0), der viereinhalb Jahre ältere Bruder des heutigen Zweitplatzierten Martin Fourcade, kam auf Rang sechs. Dahinter konnte sich Arnd Peiffer, der beste Deutsche, einreihen (+29,4/1). Er lief ein solides Rennen und kann mit seiner Leistung sehr zufrieden sein. Maxim Tsvetikow aus Russland wurde Siebter und hatte 48,1 Sekunden Rückstand. Hinter dem russischen Skijäger kam der Österreicher Daniel Mesotisch (+48,2/0) auf dem achten Rang, der den Letten Andrejs Rastorgujes (+52,0/1) auf den zehnten Rang verwies.

Erik Lesser wurde mit fast einer Minute Rückstand 15. und reihte sich zwei Plätze vor dem fehlerfreien Daniel Böhm. Florian Graf, ein weiterer schwarz-rot-goldener Skijäger, kam auf den 26. Rang. Nicht nach Wunsch verlief das Rennen für Andi Birnbacher, der fast zwei Minuten aufrissen. Noch schlechter verlief die Sprintentscheidung für Simon Schempp. Der DSV-Athlet musste fünf Strafrunden abspulen und hatte am Ende mehr als drei Minuten Rückstand auf Bö und dadurch keine Chance auf einen Spitzenplatz. Die beiden Südtiroler Dominik Windisch und Lukas Hofer klassierten sich auf dem 20. bzw. 21. Platz.

Am morgigen Freitag steht der 7,5 km lange Sprint der Damen auf dem Programm. Mit dabei wird Miri Gössner sein, die mit der heutigen DSV-Langlaufstaffel im norditalienischen Fleimstal als Schlussläuferin an den Start ging und den siebten Platz belegte.
Bericht für biathlon-news.de: Andreas Raffeiner

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