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Mittwoch , 19 September 2018

Biathlon-Weltcup Oberhof 2014: Weißrussin Domratscheva gewinnt auch Verfolgungsrennen!

Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Oberhof – Das Verfolgungsrennen im Biathlon ist sicher eines der spannendsten und beliebtesten Rennen in dieser Sportart. So auch in Oberhof. Beim heutigen 10 km-Bewerb der Damen siegte die 27-jährige Weißrussin Darja Domratscheva in einer Zeit von 33.35,8 Minuten und feierte nach ihrem gestrigen Triumph ihren zweiten Sieg in Oberhof.

Hinter Domratscheva, die ihren insgesamt 13. Sieg bei einen Weltcuprennen feierte, kam die Finnin Kaisa Mäkäräinen (+34,6) ins Ziel. Zur Halbzeit lag sie nur eine Sekunde zurück. Sowohl Domratscheva als auch Mäkäräinen schossen drei Mal daneben.

Dritte wurde die Norwegerin Synnøve Solemdal (+1.19,1), die das Verfolgung im Nordtiroler Biathlonmekka Hochfilzen gewinnen konnte und nach dem dritten Schießen noch auf Rang acht gelegen war. Hinter der Wikingerin konnte sich ihre Landsfrau Tora Berger (+1.30,5) auf dem vierten Schlussrang klassieren. Auf Platz fünf landete die Russin Olga Vilukhina, die sich nur einen Fehler am Schießstand leistete. Sie hatte einen Rückstand von knapp 1,40 Minuten.

Auf Rang sechs reihte sich die Norwegerin Ann Kristin Flatland (+2.04,2) ein. Die Drittbeste ihres Landes betonte das gute norwegische Mannschaftsergebnis. Erfreulich war auch die Leistung der Deutschen Evi Sachenbacher-Stehle, die sich auf dem siebten Platz einreihte und trotz fünf Strafrunden lediglich 2.12,3 Minuten auf Siegerin Domratscheva einbüßte.

Die Ukrainerinnen Olena Pidgruschna (nach dem dritten Schießen noch auf Platz fünf gelegen) und Annecy-Verfolgungssiegerin Valj Semerenko, sowie die Polin Weronika Nowakowska-Ziemniak rundeten die Top-10 ab.

Blicken wir auf die weiteren Deutschen. Franziska Hildebrand fiel nach einem mäßigen Wettkampf auf Rang 21 zurück, während sich Franziska Preuß vom 54. auf den 21. Endrang nach vorne katapultierte. Sie landete unmittelbar vor der Südtirolerin Dorothea Wierer, die vier Mal am Schießstand eine Scheibe verfehlte. Beim dritten Schießen hatte die Pustertalerin ein Blackout, denn hier passierten ihr eben die genannten Missgeschicke. Nadine Horchler musste sich mit dem 29. Schlussrang zufrieden sein.

Elisa Gasparin aus der Schweiz wurde am Ende 23. Ihre um sieben Jahre ältere Schwester Selina reihte sich auf Rang 40 ein und fand sich vier Plätze hinter der Österreicherin Katharina Innerhofer wieder. Die Südtirolerin Karin Oberhofer belegte den 47. Schlussrang und kam zur bitteren Erkenntnis, dass man mit sechs Fahrkarten keine Topergebnisse erreichen kann.

Am morgigen Sonntag geht es weiter mit den Massenstartrennen.

Für Biathlon-News.de: Andreas Raffeiner

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