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Donnerstag , 26 April 2018

Biathlon-Weltcup Antholz 2013: Statements zu den Sprintrennen der Damen und Herren!

Die Kollegen von www.SportNews.bz gingen nach den beiden Sprintrennen beim IBU Biathlon-Weltcup in Antholz auf Stimmenfang.

Stimmen zum Damensprint:

Nach dem Sprint-Rennen stellten sich Siegerin Anastasiya Kuzmina (SVK), Kaisa Mäkäräinen (FIN/Zweite), Darya Domracheva (BLR/Dritte) und Karin Oberhofer (ITA/8.) den Fragen der Journalisten.

Anastasiya Kuzmina (SVK), Siegerin: „Antholz ist ein besonderer Ort, ein glücklicher Ort für mich. In diesem Stadion bin ich meistens schnell. Die Atmosphäre ist gut und immer wenn ich hierher komme, bekomme ich ein gutes Gefühl. Ich bin glücklich hier zu sein und auch überrascht, dass es so gut gelaufen ist.“

Kaisa Mäkäräinen (FIN), Zweite: „Eigentlich liebe ich die Höhe überhaupt nicht. Es ist in der Loipe schwer, und auch am Schießstand. Aber irgendwie geht es hier in Antholz immer gut für mich, deshalb ist es schon ok. Meine Form steigt im Hinblick auf die WM, es fühlt sich super an.“

Darya Domracheva (BLR), Dritte: „Jeder weiß, dass Kaisa in der Loipe sehr schnell sein kann. Deshalb ist es für mich keine große Überraschung, dass sie mich heute geschlagen hat. Was das Verfolgungsrennen angeht, so habe ich die gleich guten Chancen zu gewinnen, wie vor jedem anderen Wettkampf. Denn man kann immer gewinnen. Jedenfalls ist alles möglich.“

Karin Oberhofer (ITA), Achte und beste „Azzurra“: „Es ist ein Wahnsinn, dass ich mein bestes Weltcupergebnis vor eigenem Publikum geschafft habe. Es ist für mich wie ein Sieg, einfach gewaltig. Ich habe schon mitbekommen, dass ich nach dem zweiten Schießen an dritter Stelle lag. Ich habe gemeint, dass ich in der letzten Runde noch ein bisschen was dazu tun kann, es war aber nicht mehr drin. Für den Samstag habe ich eine super Ausgangsposition, aber man muss erst schauen wie es laufen wird. Es gehört auch viel Glück dazu.“

Stimmen zum Herren-Sprint:

Die drei Erstplatzierten – Sieger Anton Shipulin aus Russland, der Norweger Emil Hegle Svendsen an Position zwei und der Drittplatzierte Slowene Jakov Fak – stellten sich im Anschluss an den Sprint der Männer den Fragen der Journalisten. Außerdem auch die beiden „Azzurri“ Dominik Windisch (11.) und Lukas Hofer (23.) über ihre Eindrücke vom Heimweltcup.

Anton Shipulin (RUS), Sieger: „Antholz ist mein Lieblingsort im Weltcup. Ich freute mich schon sehr auf die Rennen hier. Im Lauf der Saison hatte ich am Schießstand einige Schwierigkeiten, aber ich habe heute versucht das alles auszublenden und das ist mir gelungen. Dass meine Schwester (Anastasiya Kuzmina, Anm. d. Red.) gestern gewonnen hat, motivierte mich heute natürlich sehr. In der Höhe zu laufen ist für mich kein Problem. Daran kann ich mich sehr schnell anpassen.“

Emil Hegle Svendsen (NOR), Zweiter: „Ich habe versucht mich voll und ganz auf mein Rennen zu konzentrieren und nicht zu schauen, was Anton oder die anderen machen. Ich bin sehr zufrieden. Ich bin am Montag zurück nach Norwegen gefahren und erst am Mittwoch hier angereist. Deshalb hatte ich nicht viel Zeit zu trainieren. Die Loipen hier in Antholz sind perfekt. Nach Oberhof und Ruhpolding habe ich mich sehr auf Antholz gefreut, weil hier immer normales Winterwetter ist. Die Entscheidung im Tal unten zu wohnen hat sich als richtig erwiesen.“

Jakov Fak (SLO), Dritter: „Der letzte Schuss ging leider daneben, das war ein blöder Konzentrationsfehler. Mit den Gedanken war ich da wohl schon auf der Strecke. Auf der letzten Runde habe ich von den Trainern die Infos bekommen, dass ich Vierter bin. Da wusste ich, dass ich alles geben muss, um es aufs Podium zu schaffen. Das ist mir letzten Endes auch gelungen und ich bin zufrieden.“

Dominik Windisch (ITA), Zwölfter: „Für mich war es heute ein optimales Rennen. Die Ski haben gepasst, der Wind, einfach alles. Leider ist mir stehend dieser eine Fehler passiert, aber so ist Biathlon. Ich bin super zufrieden und dieses Ergebnis kommt für mich unerwartet. Ich bin überwältigt. Die Traumkulisse in Antholz hat mich beflügelt. Ich habe die Unterstützung wirklich als Unterstützung und nicht als Druck empfunden. Beim Schießen konnte ich mich gut auf mich konzentrieren. Die Pisten sind bei uns sowieso so gut präpariert, wie sonst nirgends. Im Verfolgungsrennen werde ich morgen mein Bestes geben. Dann schauen wir was herausschaut.“

Lukas Hofer (ITA), 23.: „Mit dem Schießen bin ich zufrieden, auch wenn der letzte Schuss danebengegangen ist. Vielleicht habe ich mich schon zu früh gefreut, wieder auf die Strecke zu gehen. Das war ein blöder Fehler, der eigentlich nicht passieren dürfte. Das Laufen war sehr schwer, meine Beine waren wie abgesperrt. Ich habe schon auf der ersten Runde gemerkt, dass es sehr hart geht. Deshalb habe ich auch versucht beim Schießen sehr kontrolliert zu sein. Damit habe ich das Rennen noch gerettet. Morgen beim Verfolgungsrennen ist alles drin.“

Quelle: www.sportnew.bz

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