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Mittwoch , 19 September 2018

Biathlon-News: Tina Bachmann erklärt ihre Entscheidung für Bad Endorf und die Hintergründe!

Tina Bachmann – Foto: Christian Einecke, www.cepix.de

Bad Endorf – Tina Bachmann, die DSV-Skijägerin spricht in einem sehr offenen Brief an ihre Fans. Anfang 2013 war sie sportlich, aber auch körperlich und seelisch am Ende. Die Lust für den Biathlonsport schien verschwunden zu sein. So sprach sie sich mit dem Betreuerstab und den Verantwortlichen ab und nahm sich eine kleine Auszeit, deren Länge zu Beginn keiner abschätzen konnte. Eine Entscheidung, die keinesfalls ausnahmslos auf positives Gehör stieß.

In der Zeit, als die Langlaufskier und das Gewehr völlig unberührt in der Ecke standen, widmete sich Tina Bachmann der beruflichen Ausbildung und absolvierte ihr Praktikum bei der Rosenheimer Bundespolizeidirektion. Die Arbeit machte ihr sichtlich Freude, so dass sie die Absicht fasste, die Vorbereitung auf den Olympiawinter in Bad Endorf in Angriff zu nehmen. Dort verfügt sie über gute Trainer, Ausbildungsmöglichkeiten und ein gutes soziales Umfeld. Die Dialogbereitschaft von Sportlern anderer Disziplinen und die Gewinnaussichten stimmten der Athletin sehr zu.

Doch, schenkt man den Ausführungen von Bachmann Glauben, fielen ihr dieser Schritt und diese Alternative alles andere als leicht. Auch in ihrer Heimat hätte sie all dies vorgefunden, aber der Vorzug von Bad Endorf liegt in der Nähe zu den Bergen. Und auch die Trainingsstätten in der Ramsau am Dachstein, im osttirolerischen Obertilliach und auch so manche Weltcupstation wie beispielsweise Pokljuka in Slowenien und Antholz in Südtirol sind näher.

Letzte Woche war Bachmann wieder am Start eines Biathlonwettbewerbs. Wie verändert wirkte dabei die DSV-Athletin. Mit großer Begeisterung lief sie im Sprint und konnte ihn für sich entscheiden, und beim Verfolgungswettbewerb traf sie 19 Mal ins Schwarze. Auch wenn hie und da ein paar Leute sich über die Entscheidung Bachmanns ärgerten, wünscht sich die Athletin gewissermaßen als Appell an alle, dass sich die Wogen glätten und sie sich in aller Ruhe auf die Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi vorbereiten kann.

Für Biathlon-News.de: Andreas Raffeiner

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