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Dienstag , 20 Februar 2018

Biathlon-News: Österreichs Biathleten starten zweite Etappe in Bormio

Dominik Landertinger, Michael Reiter & Co bei einer der vielen Radeinheiten. (Foto: ÖSV/Sonnberger)

Intensive Komplexbelastungen und lange, kraftbetonte Einheiten stehen zu Beginn der zweiten Trainingsetappe auf dem Programm. Dominik Landertinger, Simon Eder und Co rackern zurzeit in Bormio (ITA) auf der Skirollerbahn und erklimmen einen Bergpass nach dem anderen.

Cheftrainer Remo Krug schätzt die mittlere Höhe der Trainingsstätten rund um Bormio und schielt dabei bereits mit einem Auge auf die bevorstehenden Olympischen Spiele. Die Sportler schätzen das abwechslungsreiche Terrain und die beeindruckende Landschaft, die sich bei strahlend blauem Himmel eindrucksvoll präsentiert.

Über 100 Radkilometer mit über 3000 Höhenmeter sind bei den regelmäßigen Ausfahrten der Standard. Dazu kommt noch eine zweite Trainingseinheit pro Tag. Dabei wird fast täglich geschossen und zumeist eine Einheit am Skiroller absolviert. Die Regeneration ist die kostbarste Zeit des Tages, der Masseur hat alle Hände voll zu tun. Trotz sommerlichen Temperaturen – Sotschi naht in großen Schritten.

*** Stimmen ***

Remo Krug (Herren-Cheftrainer): „Die Besonderheit an Bormio (1225 Meter) sind die Höhenlage und die vielen Pässe auf engem Raum, die mit Rad und Skiroller befahrbar sind. Wir haben hier zwei Schießstände und eine sehr anspruchsvolle Rollerbahn, die ähnliche Passagen wie die Strecke in Sotschi hat. Ziel des Kurses ist unsere Kraft- und Grundlagenausdauer auf ein höheres Niveau zu heben. Aber auch das Komplextraining spielt eine immer größere Rolle. In der jetzigen zweiten Trainingsetappe geht es mehr in die Spezifik, das komplexe Biathlontraining rückt immer mehr in den Vordergrund.“

Simon Eder beim Rollertraining. (Foto: ÖSV/Sonnberger)

Dominik Landertinger: „Bormio gehört mittlerweile zu meinen Lieblingskursen, denn die Vielfalt an Trainingsmöglichkeiten ist enorm. Die steilen Pässe sind zwar extrem hart zu bewältigen, doch gerade das taugt mir. Man kann extrem viel Höhenmeter in einer Einheit machen, wobei sich der Straßenverkehr in Grenzen hält. Eine Rollerstrecke ist ziemlich anspruchsvoll mit schnellen Abfahrten. Genau das Richtige für Sotschi.“

Simon Eder: „Italien ist immer lässig für mich, denn mein Opa stammt ursprünglich aus Sterzing. Deshalb bin ich familiär ein wenig vorbelastet. Die Pässe sind ein Traum zu fahren und wenn danach ein fein gedeckter Tisch wartet, kann man sich schon mal richtig schinden. Bis auf 2700 Meter geht es für uns mit Skating-Roller, Klassisch-Roller oder mit dem Rennrad rauf. Das sind die ganz wichtigen Einheiten für die Saison.“

Text: ÖSV

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