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Freitag , 19 Oktober 2018

Biathlon-News: Nach verkorkster Saison – Routinier Michael Greis stellt das Visier scharf!

Michi Greis will es noch einmal wissen. Drei Goldmedaillen bei Olympia hat der sympathische Biathlet aus dem Allgäu bereits gewonnen und vielleicht kommt 2014 in Sotschi eine dazu.

Doch der Reihe nach. Die letzte Saison verlief für den 36-Jährigen nicht so rund. Das wissen alle, das weiß auch Greis. Und trotzdem war der Athlet, der seit 2001 im Weltcup an den Start geht, bei der Heim-WM in Ruhpolding hundertprozentig fit. Als dritter Läufer in der Staffel erreichte er mit seinen Teamkollegen Simon Schempp, Andi Birnbacher und Arnd Peiffer den dritten Rang. Doch das war alles.

Dennoch Greis gibt nicht auf. Er möchte wieder Freude am Sport haben. Die letzte Saison, durchaus eine schwierige, wenn nicht die schwierigste, wurde abgehakt. Verletzungsfrei und voller Elan startet er nun in den Biathlon-Winter 2012/2013. Vor dem ersten Saisonrennen im schwedischen Östersund ist die Stimmung gut. Da kann ein hartnäckiger Schnupfen nichts ausrichten, denn Greis möchte gelassen und unbeschwert den Winter überstehen und im tschechischen Nove Mesto steht eine Weltmeisterschaft an. Und auch die Olympischen Winterspiele 2014 könnten als Ziel angesehen werden, so Greis.

In der Loipe ist der Allgäuer auf hohem Level unterwegs, bloß im Stehendanschlag ist er noch nicht hundertprozentig im Soll. Die mehr als durchwachsene Saison 2011/2012 bedeutete für den 36-jährigen Biathleten den schweren Gang durch die Qualifikation. Hier ließ der Gesamtweltcupsieger der Saison 2006/2007 nichts anbrennen und erlief bzw. erschoss sich Greis das Startrecht für die Rennen im schwedischen Östersund, im tirolerischen Hochfilzen und dem slowenischen Pokljuka.

Ob Sotschi 2014 wirklich eine Option ist, möchte Greis noch nicht festlegen. Wichtig ist, dass er durch seine Erfahrung eine gute vorolympische Saison hinlegt. Auch will er nichts überstürzen. Daher ist die bevorstehende Saison wichtig und die zählt in erster Linie, so Greis, der in seiner Karriere ingesamt 21 (davon elf Einzelbewerbe) Weltcuprennen für sich entscheiden konnte. Bedeutend für den Sportler ist es, dass der Sport einem eine Freude bereitet und er einigermaßen in Schwung kommt. Dann sieht man weiter. Das Visier ist bereits scharfgestellt.

Für Biathlon-News.de: Andreas Raffeiner

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