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Samstag , 17 November 2018

Biathlon-News: Miriam Gössner bangt um Teilnahme an den Olympischen Winterspielen in Sotschi!

Kann hoffentlich alsbald wieder lachen: Miriam Gössner Foto: Karl-Heinz Merl, TV-Sport.de

Miriam Gössner’s zu Hause ist zur Zeit die Reha-Klinik in Bad Wiessee, in der Sie sich nach ihrem Unfall beim Mountain-Biken im Mai dieses Jahres in Norwegen von den Folgen erholt – und diese sind weitaus schlimmer, als zunächst angenommen. Neben vier gebrochenen Lendenwirbeln – drei waren zunächst angenommen worden – ist auch die Bandscheibe in Mitleidenschaft gezogen worden. „Ich hätte durchaus auch im Rollstuhl landen können“, so Gössner gegenüber der Presse.

Die 22-jährige Garmischer Frohnatur darf lediglich am Wochenende zu ihrer Familie nach Garmisch-Partenkirchen reisen und die Klinik verlassen. Nach zwei Wochen der absoluten Ruhe begann die zweifache Staffelweltmeisterin mit leichten Rehaübungen, doch mehr als eine viertel Stunde Radfahren auf dem Ergometer sind noch nicht drin. „Seit rund zwei Wochen kann ich wieder gehen und ich habe das Gefühl, daß es von Tag zu Tag immer besser wird. Mit fällt es nicht leicht, Ruhe zu bewahren, da Geduld absolut nicht meine große Stärke ist, aber mit bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten und das Beste daraus zu machen“, so Gössner weiter, die weiter starke Schmerzmittel nimmt und ein Rückenkorsett trägt.

Der Trainingsunfall hat beträchtliche Auswirkungen auf die Saisonvorbereitungen mit dem Höhepunkt der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi vom 7. bis 23. Februar 2014. Ihr Ziel ist es, beim November-Lehrgang in Norwegen wieder ganz normal mit der Mannschaft trainieren zu können. „Sollte es im Dezember für Wettkämpfe noch nicht reichen, dann probiere ich es eben im Januar“.

Miriam Gössner kann sich an den Sturz mit dem Fahrrad selbst nicht mehr erinnern. Sie weiß lediglich, daß es bergab ging und eine Kurve folgte. „Ich weiß nur noch, daß ich auf dem Rad gesessen bin und wie ich auf dem Boden lag. Der Teil dazwischen fehlt mir.“

Laut der behandelnden Ärzte hat Gössner keine bleibenden Folgeschäden zu befürchten und die Heilungschancen sind sehr hoch. Psychisch ist es jedoch für eine der deutschen Medaillenhoffnungen nicht so einfach, diesen schweren Rückschlag so einfach wegzustecken. Gössners Trainerteam mahnt daher zur Geduld.

Karl-Heinz Merl, Biathlon-News.de

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