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Montag , 17 Dezember 2018

Biathlon in Annecy vor der Weihnachtspause

Foto: Andrej Ivanov

Der letzte Biathlon-Weltcup vor der Weihnachtspause findet in Frankreich, genauer gesagt in Annecy – Le Grand Bornand statt. Annecy liegt im Osten Frankreichs und wird auch als das „Venedig der Alpen“ bezeichnet. Es ist erst der zweite Biathlon-Weltcup überhaupt, der an diesem Standort stattfindet. Die letzte Weltcupaustragung liegt bereits vier Jahre zurück.

Für die französische Mannschaft hat der Heimweltcup einen besonderen Stellenwert. Martin Fourcade verzichtete auf das Staffelrennen in Hochfilzen und reiste bereits vergangenen Samstag nach Frankreich, um sich optimal auf die Rennen vorzubereiten. Auch die französischen Fans werden zahlreich erscheinen. Der Veranstalter teilte auf seiner Webseite mit, dass die Tribünenplätze bereits ausverkauft sind. Es gibt nur noch Tickets für die Sprintrennen am Donnerstag und Freitag. Bis zu 16.000 Zuschauer werden täglich erwartet.

Den Auftakt bilden die Frauen mit dem Sprintrennen am Donnerstag. Die Männer laufen den Sprint am Freitag. Am Samstag stehen die Verfolgungsrennen auf dem Plan und der Sonntag bildet mit den ersten Massenstartrennen der Saison den Abschluss der Weltcupwoche. Besonders interessant dürfte das Duell zwischen Martin Fourcade und Johannes Thingnes Boe werden. Der Franzose will Siege in seiner Heimat feiern. Vor vier Jahren gelang ihm dies nicht. Johannes Thingnes Boe überzeugte jedoch bereits beim Weltcup 2013 in Annecy mit zwei Siegen und ist aktuell in einer sehr guten Form. Außerdem kämpfen die Beiden um das gelbe Trikot des Weltcupgesamtführenden. Martin Fourcade (264 Punkte) hat in dieser Wertung derzeit die Nase vor Johannes Thingnes Boe (238).

Foto: Andrej Ivanov

Gute Erinnerungen hat Erik Lesser an Annecy. In allen drei Rennen 2013 blieb er fehlerfrei und landete in der Verfolgung auf dem zweiten Podestplatz. „Ich bin gut gestimmt, weil meine Grundform passt. Ich kann aggressiv auf der Strecke arbeiten, ohne dass ich direkt blau gehe, und das lässt mich positiv an die nächsten Aufgaben gehen. […] Die Strecke hat mir ganz gut gefallen, unser Material war damals perfekt, und ich bin guter Dinge, dass es wieder ähnlich gut funktionieren wird.“, sagt Lesser. Die deutsche Männerstaffel landete 2013 auf dem zweiten Podestplatz hinter den Russen. Die Siegerstaffel wurde aber wegen leistungsfördernder Mittel nachträglich disqualifiziert.

Laura Dahlmeier will die Rennen nutzen, um in alte Form zurück zu finden. „Hochfilzen war meine erste Standortbestimmung, und vor allem die Staffel hat mir dann wieder Selbstvertrauen gegeben für die nächsten Rennen. Ich weiß, dass ich läuferisch noch nicht da bin, wo ich gerne wäre oder wie ich die letzte Saison beendet habe. Aber es geht Schritt für Schritt in die richtige Richtung, und ich freue mich schon auf die Wettkämpfe in Frankreich.“

In der deutschen Mannschaft gibt es nur eine personelle Veränderung im Vergleich zu Hochfilzen. Franziska Preuß kehrt nach überstandener Erkältung zurück ins Weltcupteam. Karolin Horchler muss ihren Platz räumen. Franziska Preuß und Laura Dahlmeier kämpfen zudem um die Olympianorm (1x 8. Platz oder 2x 15. Platz). Franziska Hildebrand, Denise Herrmann, Maren Hammerschmidt und Vanessa Hinz erlangten diese schon durch ihre Platzierungen in den vorherigen Rennen.

Bei den Männern gibt es keine Veränderungen. Arnd Peiffer, Simon Schempp, Erik Lesser, Benedikt Doll, Johannes Kühn und Philipp Nawrath gehen in Annecy an den Start. Peiffer, Schempp und Lesser haben bereits die Olympianorm. Johannes Kühn und Philipp Nawrath können sie mit Top 15 Platzierungen in Annecy erreichen.

Das Programm:
Donnerstag, 14.12.17, 14:15 Uhr: Damen Sprint, 7,5km
Freitag, 15.12.17, 14:15 Uhr: Herren Sprint, 10km
Samstag, 16.12.17, 11:45 Uhr: Damen Verfolgung, 10km
Samstag, 16.12.17, 14:45 Uhr: Herren Verfolgung, 12,5km
Sonntag, 17.12.17, 11:45 Uhr: Damen Massenstart, 12,5km
Sonntag, 17.12.17, 14:45 Uhr: Herren Massenstart, 15km

 

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