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Donnerstag , 26 November 2020

Andreas Zingerle ist überzeugt, dass die italienischen Biathleten erfolgreich bleiben

Andreas Zingerle ist seit Jahren Trainer der italienischen Mannschaft – Foto: Marco Trovati/Pentaphoto

Antholz – Die Erfolgsbilanz der italienischen Biathletinnen und Biathleten kann sich sehen lassen. In der Vergangenheit haben Dorothea Wierer und Co. viele Siege und Triumphe gefeiert. Wenn man einen Vater der ganzen Errungenschaften sucht, wird man mit dem Südtiroler Andreas Zingerle verhältnismäßig schnell fündig. Der Pusterer ist seit zwei Jahren alleiniger Cheftrainer der azurblauen Biathlon-Nationalmannschaft.

Zingerle, 1961 geboren, begann vor gut 40 Jahren selbst als Skijäger. Er will noch bis 2022 Trainer sein, ehe er einen persönlichen Schlussstrich zieht. Selbst als Aktiver kann er auf viele Erfolge zurückblicken. So wurde er viermal Weltmeister. Gemeinsam mit Werner Kiem, Johann Passler und Gottlieb Taschler freute er sich in der Staffel im Rahmen der Olympischen Winterspiele im kanadischen Calgary im Jahr 1988 über den Gewinn der Bronzemedaille. Nur die Quartette aus der Sowjetunion und der Bundesrepublik Deutschland waren an jenem 26. Februar schneller.

Auf die gegenwärtige Situation, die aufgrund der Corona-Pandemie etwas anders ist, meint Zingerle, dass er nach dem verfrühten Saisonende (Die Wettbewerbe in Oslo wurden abgesagt.) drei Wochen komplett abgeschaltet habe. Erst später kamen die Verantwortlichen seitens des Verbandes auf ihn zu, um mit ihm zu reden. Dann ging es an die Planung der nächsten Wochen und Monate. Dazu wurden viele Videokonferenzen zusammengestellt.

Auf die Frage im Hinblick auf den letzten Winter weiß Zingerle diplomatisch zu antworten. Es haben einige Athleten in der italienischen Mannschaft mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. So lief nicht alles nach Plan. Und es ist durchaus im Bereich des Normalen, dass nicht immer alles glatt laufen kann. Nach den Olympischen Winterspielen im Jahr 2022, die in der chinesischen Hauptstadt Peking ausgetragen werden, werden einige Leistungsträgerinnen und -träger das Gewehr in die Ecke stellen. Auch wurden sämtliche Kader umgestellt. Das heißt im Klartext, dass man schon hinsichtlich der Spiele im Zeichen der fünf Ringe im Jahr 2026 plant. Wenn in Cortina d’Ampezzo und Mailand die olympische Flamme lodert, werden in Südtiroler Antholz im Biathlon um Gold, Silber und Bronze gelaufen und geschossen. Und somit zählt man jetzt schon vermehrt auf die jungen Skijägerinnen und -jäger.

Man schaut zuversichtlich in die Zukunft, auch wenn Federica Sanfilippo in den Sichtungskader zurückstuft wurde und mit Lukas Hofer und Dorothea Wierer zwei lokale Aushängeschilder 2026 nicht mehr dabei sein wird. Ob der im Jahr 2026 36 Jahre alt werdende Dominik Windisch mit von der Partie sein wird, ist auch ungewiss. Lediglich Lisa Vitozzi könnte mit von der Partie sein. Aber auch Zingerles Tochter Linda, die mit erst 17 Jahren für viel Aufsehen sorgte, kann dann etwas erreichen. Obgleich der Weg noch weit ist, ist es durchaus realistisch, dass sie praktisch vor heimischer Kulisse um olympisches Edelmetall mitkämpfen kann. Vater Andreas, der vom Potenzial seiner Tochter überzeugt ist, wird dann als „neutraler“ Beobachter ohne Funktion als Edelfan ihr gewiss die Daumen drücken.

Andreas Raffeiner im Auftrag von Biathlon-News.de

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